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Make Peace Not Walls

Als gestern in Dänemark die ersten Bändchenträger auf das Festivalgelände von Roskilde durften, wurden sie erstmal mit einer 8-Meter-Nachbildung des israelischen Sicherheitszaunes konfrontiert. Die dänische Hilfsorganisation Dan Church Aid hatte ihn dort unter dem sicherlich streitbaren Titel 'Make
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Als gestern in Dänemark die ersten Bändchenträger auf das Festivalgelände von Roskilde durften, wurden sie erstmal mit einer 8-Meter-Nachbildung des israelischen Sicherheitszaunes konfrontiert. Die dänische Hilfsorganisation Dan Church Aid hatte ihn dort unter dem sicherlich streitbaren Titel 'Make Peace Not Walls’ aufgestellt.

"We have taken a political stand, but we are not opposed to the Israeli state", versuchte ein Sprecher der Dan Church Aid die Aktion zu differenzieren. Das Thema dürfte auf diesem Feld jedoch schwer zu beackern sein. Neben dem zu erwartenden Protest des israelischen Botschafters in Kopenhagen, rief die Aktion verwunderlicher Weise auch die Entrüstung der rechtsradikalen Dänischen Volkspartei hervor.

Das Festival bemüht sich auf seiner offiziellen Website um eine weitere Aufbereitung des Themas. Die Aktion soll aber in jeden Fall der Aufmerksamkeit der jährlichen Spenden des Festivals an eine gemeinnützige Organisation dienen. In diesem Jahr nämlich an die Union of Palestine Medical Relief Committees (UPMRC), die sich um bessere Versorgung der Menschen in den palästinensischen Flüchtlingslagern bemüht.