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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Emotional Engramm

MAEROR TRI

Dritte posthume Veröffentlichung der Ausnahme-Dronisten und gleichzeitig die reifste von insgesamt sechs CDs neben drei Singles und unzähligen Tapes. Zum ersten Mal in "normaler" Verpackung, dafür mit verwirrend-faszinierendem Schwarzweiß-Artwork. Wunderschönen Ambient haben sie schon (fast) immer g
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Autor: intro.de

Dritte posthume Veröffentlichung der Ausnahme-Dronisten und gleichzeitig die reifste von insgesamt sechs CDs neben drei Singles und unzähligen Tapes. Zum ersten Mal in "normaler" Verpackung, dafür mit verwirrend-faszinierendem Schwarzweiß-Artwork. Wunderschönen Ambient haben sie schon (fast) immer gemacht, aber manchmal war er einfach zu schön - hier hingegen werden sperrige Loops von gewaltigen Flächensounds überlagert, um dann Minuten (oder gar Stunden, denn Zeit spielt im MAEROR TRI-Universum höchstens eine untergeordnete Rolle) später mutiert wieder zum Vorschein zu kommen und sich in noch vielschichtigeren Gebilden aufzulösen, die mit Musik im herkömmlichen Sinne nicht mehr viel zu tun haben, sondern pure Emotion sind. Es liegen einfach Welten zwischen den fast schon esoterischen Atlantikwellen auf dem immerhin schon fast acht Jahre alten "Vox Sirenum" und den manipulierten Sounds auf "Undisonus", die ihre ursprüngliche Quelle nicht preisgeben. "Emotional Engramm" klingt wie ein Konzeptalbum, dennoch handelt es sich eigentlich um zwischen '93 und '96 entstandene Archivaufnahmen.