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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Neue Heimat

Machinedrum

Travis Stewart macht seit über zehn Jahren unter dem Namen Machinedrum innovative elektronische Musik. Ob Jungle, UK-Bass, HipHop oder Drum’n’Bass, ob allein oder im Duo als Sepalcure und Jets: Er bewegt sich immer an Grenzlinien der Genres. Vielleicht auch ein Grund, warum der US-Amerikaner vor Kurzem von New York in die Ex-Frontstadt des Kalten Kriegs übergesiedelt ist. Hallo Berlin!
Geschrieben am

Warum bist du nach Berlin gezogen, wie gefällt es dir hier?
Berlin ist alles, was ich erwartet hatte, und mehr. Die Stadt wirkt entspannt im Vergleich zu New York, und man lebt recht günstig. Zudem ist meine Musik sehr europäisch, und auch meine Fans kommen vor allem aus Europa. Da machte es Sinn, hierherzukommen.
Wie unterscheiden sich die Musikszenen in den beiden Städten?
In New York sind die verschiedenen Szenen stark getrennt, während sich in Berlin alles mischt. Ich sehe dieselben Leute mal im Berghain stampfen und dann wieder bei den Mindpirates experimentelle Musik lauschen. Musikern bietet die Stadt viele Chancen – man muss nur aufpassen, nicht abzutauchen, sondern motiviert und produktiv zu bleiben.
Dein neues Album »Vapor City« beschreibt eine imaginäre Stadt. Wie viel Berlin steckt darin?
Zu Anfang erinnerte »Vapor City« in meinem Kopf noch stark an New York. Aber ich wurde immer besessener von Berlin – das ist für New Yorker fast schon wieder typisch –; und seit ich hier wohne, wurde »Vapor City« immer grüner, weitläufiger und historischer. Die Atmosphäre Berlins hat definitiv ihren Weg in meine Träume und auf das Album gefunden.