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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»A Hand Through The Cellar Door«

Luke Temple

Luke Temple hat sein Meisterwerk geschaffen. Der Here We Go Magic-Kopf wirft auf »A Hand Through The Cellar Door« ganze Welten an die Wand. Man kann sich darin verlieren. Und sollte das unbedingt tun. 
Geschrieben am
Luke Temple wird von seiner Plattenfirma mit Hank Williams und Roger Miller verglichen. Auch der Name Cass McCombs fällt. Leider vergisst das Label dabei den so früh und so tragisch verstorbenen Thomas Hansen, der uns als St. Thomas mit zahlreichen Alben und lächelnder Melancholie durch die Post-9/11-Zeit begleitete. Am 5. September 2007 wachte er nicht mehr auf. There was only one of him. Und jetzt ist er vergessen. Das sollte man ändern.

Eine gute Gelegenheit bietet das neue, fünfte Luke Temple-Album »A Hand Through The Cellar Door«. Darauf sind acht Gemälde. Auf den ersten Blick wird klar, dass sie einfach strukturiert sind. Doch schnell wirken sie drohend, hypnotisch und sogar prophetisch wie auf »The Complicated Men Of The 1940s«, einem Vorgriff auf das, was nach den Aufnahmen in den USA passierte. »Nothing to fight for, no discomfort. For the ones in dust had fought and won«, erzählt er über seine Generation. Ihn begleitet ein drohendes, sich stets steigerndes Rauschen. Keine Erlösung. Episch. Thomas Hansen und Bill Callahan. Dazwischen entsteht Luke Temples Welt. Halten Sie sich daran fest. 

Luke Temple

A Hand Through the Cellar Door

Release: 11.11.2016

℗ 2016 Secretly Canadian

Luke Temple »A Hand Through The Cellar Door« (Secretly Canadian / Cargo / VÖ 11.11.2016)