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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Blind Behaviour

Lucien – N – Luciano

Elektronischer Minimalismus von einer ganz warmen und fröhlich- positiven Seite, sozusagen aus der Herzgegend, so offenbaren sich die zehn Tracks auf ›Blind Behaviour‹. Mit klickenden Samba-Rhythmen auf ›Alain Brito‹ wird eröffnet. Swingt extrem lässig und funky. In ›Madre, Mother & Mère‹ wird sogar
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Elektronischer Minimalismus von einer ganz warmen und fröhlich- positiven Seite, sozusagen aus der Herzgegend, so offenbaren sich die zehn Tracks auf ›Blind Behaviour‹. Mit klickenden Samba-Rhythmen auf ›Alain Brito‹ wird eröffnet. Swingt extrem lässig und funky. In ›Madre, Mother & Mère‹ wird sogar was von Reggae verschliffen. Und im Coverbüchlein wird u. a. Ricardo Villalobos für Humor und Positivismus gedankt. Da kommt ja einiges zusammen – und romantisiert-verknistert geht’s dann weiter mit ›Ice‹, danach folgt ›Love Streams‹, ein Track à la März oder Isolée. ›La Ondita‹, gesungen von Cassy Briton, lässt deepen Technohouse zu swingendem Minimalismus werden. Mikrohousig flimmert ›Shawtek‹ vorbei, und das Titelstück schließt deep, dubbig und nach Lautstärke verlangend ab. ›Blind Behaviour‹ besitzt nichts Überladenes und ist schön, irgendwie wie Frühling.