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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»200 Tage«

Lot

»200 Tage« ist ein Versuch, hymnischen und intellektuellen Pop für die Großstadt zu machen. Trotzdem ist fragwürdig, ob Lot damit wirklich der große Wurf gelungen ist.
Geschrieben am
Der in Berlin geborene und in Leipzig lebende Lot hat zwar kein Konzeptalbum geschrieben, dafür aber zehn Stücke mit reichlich Pathos in ihren Storys. Die Themen, die Lothar Robert Hansen aufgreift, sind klassisch Pop, meist autobiografisch und in vielen Momenten irgendwie zu groß, zu theatralisch. Da gibt es schnelle und eingängige Hooks, die sich um Lots markante, zweifelnde Stimme ranken: Kann ich zwischen »Ponyhof« und »Ich schlag mich durch« erwachsen werden? Ein generationsübergreifender Ansatz, der ihm streckenweise auch gelingt. Durchaus unterhaltsam treiben Pop-Hymnen wie »Warum soll sich das ändern« oder »Es geht nie vorbei« den Hörer weiter nach vorne, bis sie plötzlich stoppen und sich alles wiederholt. Man würde Lot gerne raten, seine sichere Grauzone zu verlassen, um entweder rotzfrech oder hypersensibel zu sein, damit seine Stücke aus dem einfachen Charme besserer Pop-Hymnen hervortreten können.
– Lot  »200 Tage« (Chimperator / Sony / VÖ 17.04.15)

Lot

200 Tage

Release: 17.04.2015

℗ 2015 Chimperator Department GmbH