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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Sologne & Loney, Noir

Loney, Dear

Euphorie. Verzweiflung. Es waren drei Wochen des Wahnsinns. Und Loney, Dear war der Soundtrack. Du bist geschwebt, du hast geheult, du hast getanzt, du warst am Ende. Und Loney, Dear war da. Hat deine Hand gehalten. Hat dich verstanden. Du fühltest dich, als hätte der schwedische Songwriter Emil Sva
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Euphorie. Verzweiflung. Es waren drei Wochen des Wahnsinns. Und Loney, Dear war der Soundtrack. Du bist geschwebt, du hast geheult, du hast getanzt, du warst am Ende. Und Loney, Dear war da. Hat deine Hand gehalten. Hat dich verstanden. Du fühltest dich, als hätte der schwedische Songwriter Emil Svanängen, der hinter Loney, Dear steckt, diese Platten nur für dich aufgenommen. Nur für diesen Moment. Für diesen Moment zwischen Euphorie und Verzweiflung. Der Refrain von “A Band” ging so weich rein. Diese Orgel streichelte dein kleines Herz. Du wusstest, etwas Großes würde passieren. Und es passierte. Dann die Tränen bei “I Am The Odd One”. Dieser kleine Chor der Verzweiflung. Diese getupften Klarinetten. Oder “In With The Arms” natürlich. “Keeping me calm like you do. I love you. I love you.” Zu “The City, The Airport” hast du die Faust nach oben gereckt, als du gerade dein weißes Hemd zum Ausgehen gebügelt hast. Hast lauthals die Zeilen mitgesungen: “I don’t want another life that’s killing me.” Bist durch die Sozialwohnung gesprungen. Wenn du nicht genug kriegst vom Leben, musst du dir den Rest eben holen. “I Am John” – eine Hymne an den Moment, die Liebe, den Wahnsinn. Mit trotzig-trauriger Bee-Gees-Stimme singt Emil: “I’ve got a feeling of you and we danced for so long, I want your arms around me like lovers do, and I’m never gonna let you down, never gonna let you down.” Träumen, tanzen, tumulten. Dann waren die drei Wochen vorbei. Eine kurze Umarmung zum Abschied. Loney, Dear singt dazu: “I will call you lover again.” Und während du sie im Arm hältst, möchtest du ihr ins Ohr flüstern: “Deine Arme halten etwas in ihren Händen – arme Vögel. Bleib gut mit den Armen.” Euphorie. Verzweiflung.