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»Fine But Dying«

Liza Anne

Nicht nur Emil Kraepelin und Erich Fromm hätten ihre pure Freude an Liza Annes eingängigen Songs, die von Bindungsängsten und Paranoia handeln.

Geschrieben am

»As of right now, I’m losing it, as if I had it in the first place«: Selten haben zwei Textzeilen ein ganzes Album thematisch so gut auf den Punkt gebracht wie dieses Eingeständnis einer Musikerin aus Georgia. Auf ihrem dritten Studioalbum arbeitet sich Liza Anne Odachowski an ihren psychischen Problemen ab und singt von Angstattacken (»Panic Attack«), Bindungsängsten (»Closest To Me«) und sozialen Phobien (»Small Talks«), ohne dabei auch nur im Geringsten der für Songwriter so verführerischen Rührseligkeit zu verfallen. 

In dem Gewand aus verträumten Folk-Tracks, durchaus kantigen E-Gitarren und Uptempo-Stücken bekommt diese reife Selbstanalyse eine ansprechende und vor allem abwechslungsreiche Verpackung. Bis dato war Liza Annes Musik so unscheinbar wie ihr Künstlername. Auf das vielversprechende Debüt im Alter von 19 Jahren, das noch stark von ihren Nashville-Wurzeln geprägt war, folgte die zaghafte Indie-Annäherung »Two«. Mit »Fine But Dying« gewinnt sie nun deutlich an Profil und ist die Entdeckung auf jeden Fall wert.

Liza Anne

Fine But Dying

Release: 09.03.2018

℗ 2017 Liza Anne Under Exclusive License to Arts & Crafts Productions Inc.

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