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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Nothing Worth Having Comes Easy

Little Man Tate

So kann man es auch machen: Little Man Tate haben ihrer Fanbase die Bestimmung des Albumtitels überlassen. Das spart wertvolle Zeit und Nerven.
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So kann man es auch machen: Little Man Tate haben ihrer Fanbase die Bestimmung des Albumtitels überlassen. Das spart wertvolle Zeit und Nerven.

Und schafft Freiräume für die wichtigen Dinge des Lebens: Partys, Girls, Kumpeleien, Fußball, neue Songs. "Nothing Worth ..." klingt wie das Debüt "About What We Know", also wie gradlinigst polierter Britrock. Die gerne postulierte Schnoddrigkeit, die das Sheffielder Quartett mit den Arctic Monkeys gemein haben soll, entsteht (wenn überhaupt) durch die postpubertären Jungsthementexte, den Transport eines Lebensgefühls. "We'll sit out in the dark with an acoustic guitar, we'll play all the songs from definitely maybe", singt John Windle zum Auftakt. Süß, oder? Musikalisch mögen vielleicht die etwas variableren Fratellis als Orientierungspunkt dienen. Ein vergleichbarer Buzz ist allerdings an keiner Stelle spürbar. Die Album-Veröffentlichung auf dem eigens eingerichteten Label Yellow Van scheint denn auch eher ein letztes Aufbäumen als der Anker im unabhängigen Heimathafen: Nach ersten Single-Erfolgen zum Debüt kühlte die Begeisterung auch im UK merklich ab. Und wenn's da schon nicht läuft ...