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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Hope Is Just A State Of Mind«

Little Comets

Gepriesen sei der britische Indie! So schön er auch ist, so schwer ist es, sich darin abzuheben. Little Comets versuchen es mit mehr inhaltlicher Tiefe und Eigensinn.
Geschrieben am
Frisch geduscht eröffnen Little Comets ihr drittes Album. Mit »Joanna« und »Jennifer« schufen sie schon 2012 die heimlichen Indie-Hymnen. Little Comets sind aber keine Teenie-Band mehr, präsentieren einen volleren Sound, haben ihren Happy-Pop noch mal überdacht und produzieren nun alles selbst. Das zeigt sich auch inhaltlich: Thematisiert wird das Versagen der Polizei bei häuslicher Gewalt in »Wherewithal«, die Bandentstehung in »Formula«, und »Effetism« ist ein Sinnbild für Lance Armstrongs Karriere. 

Wer sich auf die Themen und Melodien einlässt, darf sich auf Gänsehaut, ehrliche Kritik und lustigen Britpop freuen. Was auffällt: Auch am Songaufbau wurde gearbeitet sowie der Pointierung der Texte bis ins Unverständliche. Auf den Punkt bringt es »The Blur, The Line & The Thickest Of Onions«, eine Anspielung auf Robin Thickes Nackedei-Song: »You write about a non-existent blurred line, but not about abortion rights.« Little Comets sind über ihren Liebeskummer hinweg und stinken trotzdem noch nach Fish’n’Chips. Halleluja!  


-Little Comets
 »Hope Is Just A State Of Mind« (The Smallest Label / Soulfood / VÖ 30.10.15)

Little Comets

Hope Is Just a State of Mind (Deluxe)

Release: 16.02.2015

℗ 2015 Little Comets