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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Watch You Don’t Take Off

Leya

Der Opener “Let’s Pretend” schleicht sich an mit einem verdrehten Arrangement: Laut ist, was leise ist. Jeder Hauch, jede Andeutung wird zur Erschütterung. “If you could be the one for me, I’d be the one for you”, singt dazu Ciaran Gribbin. “And you could be my everything, and I’d mean the world to
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Der Opener “Let’s Pretend” schleicht sich an mit einem verdrehten Arrangement: Laut ist, was leise ist. Jeder Hauch, jede Andeutung wird zur Erschütterung. “If you could be the one for me, I’d be the one for you”, singt dazu Ciaran Gribbin. “And you could be my everything, and I’d mean the world to you.” In einem minutenlangen Crescendo schraubt sich das Stück empor, um am Ende in einem Himmel voller Geigen zu zerfließen. Das Belfaster Quartett – 2001 an einem Music College gegründet – bemüht sich um epochale Dramatik, um einen Platz in der Nachbarschaft von Bands wie Morning Runner, Embrace oder Starsailor. Und dafür geben sie alles, wringen jede Emotion mit großem Engagement aus sich heraus: Ihre starken Momente haben Leya, wenn sie das Tempo hochhalten. Wenn sie zu großen Melodiebögen smarte Gitarrenpickings ineinander verweben. Gribbin kann dann mitreißen, kann mit seiner überschlagenden Stimme Tränen trocknen. “One of the most extraordinary voices I’ve heard in a long time”, fand auch Snow Patrols Gary Lightbody und bestellte Backing-Vocals für ihr aktuelles Album “Eyes Open”.