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Let The Love Flow

Fuckpony

Als Soundtrack zur verstrahlten Afterhour mag das gut funktionieren, einen bleibenderen Eindruck hinterlässt diese Platte nicht.
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Als Soundtrack zur verstrahlten Afterhour mag das gut funktionieren, einen bleibenderen Eindruck hinterlässt diese Platte nicht.

Jay Haze ist mit seinem Projekt Fuckpony mittlerweile bei Ellen Alliens Label BPitch Control gelandet und scheint sich von seinem Partner Sanim, der auf dem letzten Album "Children Of Love" noch mit an den Reglern saß, getrennt zu haben. Zumindest taucht der Name in den Credits zu "Let The Love Flow" nicht mehr auf. Die Stücke schielen mehr auf die Afterhour als auf die Peaktime, kranken aber manchmal daran, sich nicht so ganz zwischen Verspultheit und Groove entscheiden zu wollen.

Haze verzichtet weitestgehend auf Samples. Das Tempo wird immer wieder gedrosselt, manchmal so lange, bis der Drive komplett weg ist. Die Produktion wirkt trotz der Gastvocals und vielen Instrumente etwas planlos, die zahlreich vorhandenen Reminiszenzen an Chicago klingen im Vergleich zu den Originalen recht lahm. Highlight bleibt das haarsträubend dämlich betitelte Pianohousestück "Orgasm On The Dancefloor Saturday Night". Insgesamt fehlen die Spannungsbögen, das Album plätschert zu sehr vor sich hin. Als Soundtrack zur verstrahlten Afterhour mag das gut funktionieren, einen bleibenderen Eindruck hinterlässt diese Platte nicht.