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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Modern Modern«

Leo Hört Rauschen

Mit Wut im Bauch und Angst vorm Morgen malen vier Dresdener mit energischem, kühlem Sound ein bedrückendes Bild einer modernen Gesellschaft.
Geschrieben am
Die Gesellschaft ist eine sich selbst zerstörende Maschine. Und wir, die wir in ihr leben müssen, aber »so« nicht mit ihr leben wollen, können kluge – nicht altkluge – Poeten, die mit verzerrten Gitarren und schneidender Stimme das Metall der Maschine zerbeulen, gut brauchen. Leo Hört Rauschen aus Dresden zeichnen auf ihrem Debüt ein dunkelgraues, kaltes Bild vom Jetzt, das kein Quäntchen der Kuschelig- oder gar Gefühligkeit der sich um sich selbst drehenden Indie-Pop-Landschaft duldet. Wie Gift spritzt Maik Wieden Texte über den Werteverfall, den alltäglichen Exzess und die schmerzende Lethargie in unseren Kopf, klebt stahlgraue Wolken in den Himmel und vernichtet das Licht. Dabei ist ihm und seiner Band bei aller Kühle, Ernsthaftigkeit und klanglicher Härte eine gewisse Portion Theatralik und Künstlichkeit nicht abzusprechen. Doch beides steht in Diensten des eisernen Willens, Dinge anders zu machen und anders zu sehen. »Modern Modern« ist kein vergnügliches, aber ein spannendes Album, das vor allem als Statement gehört werden muss.
– Leo Hört Rauschen »Modern Modern« (Chateau Lala / Broken Silence / VÖ 06.03.15)

Leo Hört Rauschen.

Modern Modern

Release: 24.04.2015

℗ 2014 chateau lala