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Chance Of Rain

Laurel Halo

Ambient-Techno für Fortgeschrittene: Es klackert hier, blubbert dort, ein Beat taucht auf und verschwindet. Hier muss man genau hinhören, um Gefallen zu finden.
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Improvisation ist in Jazz oder Klassik ein gängiges Format, in anderen Musikbereichen aber selbstverständlich auch vertreten. »Chance Of Rain«, das zweite Album, das die US-Elektronikkünstlerin Laurel Halo offiziell unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht, ist nun eine Studie in Techno-Improvisation. Und wie bei Improvisationen üblich, sind die von einem Klavier-Intro wie -Outro eingerahmten sieben Stücke definitiv etwas für Fortgeschrittene: Es klackert hier, blubbert dort, dann taucht ein Beat auf, nur um gleich darauf wieder unterzugehen. Man muss schon genau hinhören, um Genuss an der Technik oder dem Spiel mit den Detroit-Techno-Traditionen zu finden. Tanzbar ist das natürlich nicht, letztlich aber leider auch nicht interessant genug, um es konzentriert auf dem Sofa anzuhören. Laurel Halo wird immer mal mit Daniel Lopatin (Oneohtrix Point Never) verglichen, zu dessen experimentellen Visionen hier dann aber doch eine ganze Menge fehlt.

 

In drei Worten: Ambient / Techno / Impro