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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»The Empty Sea«

Laura Carbone

Nach überwundener Schreibblockade veröffentlicht die Wahlberlinerin Laura Carbone ihre zweite LP, die nicht nur hierzulande große Aufmerksamkeit erregen dürfte.

Geschrieben am

Nicht wenige Künstler leiden unter temporären Schaffenskrisen. So erging es auch der in Sinsheim geborenen Deutsch-Italienerin Laura Carbone, die nach ihrem 2015 erschienenen Debütalbum »Sirens« plötzlich vor einem leeren Blatt Papier saß: »Es gab Momente, in denen ich wirklich an mir selbst gezweifelt habe, da ich mit einigen Blockaden zu kämpfen hatte.« Erst durch den Rückzug nach Los Angeles gelang es Carbone, »The Empty Sea« fertigzustellen. 

Entstanden ist ein beeindruckendes Werk, das sich gekonnt zwischen Dream-Pop, Blues und Noise-Rock bewegt. Während der betörende Opener »Grace« an Juanita Stein (Howling Bells) erinnert, ruft die düstere Single »Cellophane Skin« Assoziationen zu The Kills hervor. Dabei klingt Laura Carbones Indie Noir wie im dringlich-wuchtigen »Old Leaves Shiver« nie nach einer Kopie, sondern stets eigenständig. Alle, die sich von melodieverliebter Verträumtheit einnehmen lassen können, sollten dieses hervorragende Album schon bald ihr Eigen nennen. Alle anderen aber auch.

Laura Carbone

Empty Sea

Release: 01.06.2018

℗ 2018 Duchess Box Records