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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Life After Youth«

Land Of Talk

Machen wir uns nichts vor. Land Of Talk waren nur eine schöne Erinnerung. Doch das ist nicht verwerflich. »Life After Youth« wird nichts verändern, bleibt trotzdem toll. 
Geschrieben am
Die Rückkehr dieser Band ist eine der schönsten Nachrichten des Jahres. Vor rund einer Dekade waren Land Of Talk auf einmal da. Damals hießen die Bands der Stunde Fleet Foxes und Bon Iver. Eine ganze Generation saugte die Geschichten von Justin Vernon auf. Land Of Talk saßen mit ihm in dieser einsamen Hütte und nahmen gemeinsam ihr Debütalbum auf. Und wenn ihnen nach Sonne war, reisten sie mit den Fleet Foxes nach Mykonos. Es gab keine Finanzkrise, und in Berlin lud der Bang Bang Club noch unter der Brücke am Hackeschen Markt zu seinen Indie-Rock-Konzerten ein. Eines davon gaben Land Of Talk, die schon immer Elizabeth Powell waren und die ihr Debütalbum von Justin Vernon hatten produzieren lassen. Powell war verhuschter als Feist, und Powell wäre beinahe die Zukunft des Indie-Rock geworden. Das Leben kam dazwischen, und somit ist »Life After Youth« das erste Album nach beinah sieben Jahren. Es ist dringend, es ist das Dokument eines Kampfes, es ist Indie-Rock, und Powells Stimme klingt weiter perfekt. Mit »Loving« ist ihr nebenbei noch ein Sommerhit gelungen. »I’ve been living like I’m locked up. I can see the midnight skies.«

Land of Talk

Life After Youth

Release: 19.05.2017

℗ 2017 Saddle Creek