×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»What Never Was Will Always Be«

Kristoffer Bolander

Kristoffer Bolander bleibt in Bewegung: Statt den epischen Folk-Sound seiner Band Holmes zu reproduzieren, bricht er als Solist mit einem Synthesizer im Gepäck in neue Klangwelten auf.

Geschrieben am

Kristoffer Bolanders Band Holmes liegt auf Eis, aber das hält den Schweden keinesfalls davon ab, neue Songs zu schreiben und an ihnen zu wachsen. Schon sein Solodebüt »I Forgive Nothing« dachte den epischen Folk-Pop von Holmes konsequent weiter; auf »What Never Was Will Always Be« öffnet er sich noch ein Stückchen mehr in Richtung eines ausladenden, elektrifizierten Instrumentariums. Vor allem der Synthesizer wird zu einem neuen tragenden Element.

Das umarmende Songwriting Bolanders ist noch das gleiche: Jeden seiner neuen Songs, sei es der Opener »Untraceable«, das von trockenen Electro-Beats begleitete »Animals« oder »A Massive Opiate«, auf dessen schleppenden Drums Bolanders Stimme knisternd wie durch einen Vorhang aus Aluminium eine seltsame Weltferne erhält, könnte man sich sehr gut im gewohnten Folk-Gewand vorstellen. Dass Kristoffer Bolander den sicheren Weg nicht geht, ist das große Plus dieser zweiten Platte: Er schraubt die Intensität durch den neu gewonnenen schwebenden Sound in die Höhe und beweist, warum man sich auf ihn im Spitzenfeld der europäischen Songwriter verlassen kann.

Kristoffer Bolander

What Never Was Will Always Be

Release: 30.03.2018

℗ 2018 Tapete Records