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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Sonderlust«

Kishi Bashi

Auf seinem dritten Studioalbum glänzt Kishi Bashi wieder mit überzuckertem Pop mit sehr viel Glitzer.
Geschrieben am
»Would you be my lover?« Eine Aufforderung. Ganz ohne Ironie oder doppelten Boden. »I wanna say what lovers say!« Einfach, unkompliziert. Ehrlich. Diese herzerwärmenden, unverstellten Zeilen stammen vom Violinen-Virtuosen (aufgepasst liebe WDR5-Hörer) Kishi Bashi. Doch das war nicht immer so: »Die Tourneen und der damit verbundene Lebensstil haben mir und meiner Familie sehr viel abverlangt.« »Sonderlust« ist somit Kishi Bashis Rückführung zur Work-Life-Balance. Für einen Workaholic wie ihn sicher nicht so einfach. Bisher war er am ehesten für seine Zusammenarbeiten mit Regina Spektor und Of Montreal bekannt. Mit letzteren teilt er auch ein musikalisches Grundverständnis: Erlaubt ist erstmal alles. Es sollte nur bunt und vielschichtig sein und jede Menge Glitzer enthalten. »Sonderlust« hat dementsprechend unglaublich viel Glitzer. Wäre es ein Gebäude, könnte man es vom Weltall aus sehen, oder hören: Synthie-Pop, J-Pop, Barock-Pop – in jeder Faser steckt eine andere Referenz. Auf diese Cheesyness muss man natürlich stehen. Genauso wie auf die Violineneinlagen. 

Kishi Bashi

Sonderlust

Release: 16.09.2016

℗ 2016 Joyful Noise Recordings & Kishi Bashi

Kishi Bashi »Sonderlust« Joyful Noise / Cargo