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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Sin Is In

Killer Barbies

Superstar ... das Unwort der momentanen Medienlandschaft. Von den Titelblättern der Gazetten grinsen dich debile Menschen an, die sich via Herbergsvater Dieter Bohlen profilieren und ein Stück vom Musikfakekuchen abhaben möchten. Damit möchte ich persönlich nichts zu tun haben - und Silvia Superstar
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Superstar ... das Unwort der momentanen Medienlandschaft. Von den Titelblättern der Gazetten grinsen dich debile Menschen an, die sich via Herbergsvater Dieter Bohlen profilieren und ein Stück vom Musikfakekuchen abhaben möchten. Damit möchte ich persönlich nichts zu tun haben – und Silvia Superstar, die “charismatische” Frontfrau der Killer Barbies, sicher auch nicht. In ihrem Heimatland Spanien haben die Killer Barbies längst jenen Superstar-Status erreicht – ohne Casting. Mit diesem frischen Mix aus Punk und Pop mischten sie schon ab dem ersten Album “Bad Taste” die iberischen Hitparaden auf – und längst nicht nur die. “Sin Is In” schlägt in die gleiche musikalische Kerbe, lässt aber positive Entwicklungen erkennen. Die Songs klingen durchdachter, weniger produziert und kommen daher mit langem Atem aus den Lautsprechern. Silvia sieht punkig und gleichzeitig divenhaft aus und verleiht den Songs per Gesang noch eine gehörige Portion “Wow”. Wer beim Mix von Spanisch und gebrochenem Englisch nicht dahinschmilzt, Entschuldigung, der hat es noch nicht begriffen. Begriffen hat es längst Bela B. von den Ärzten. Der gibt nämlich auf “Sin Is In” ein Stelldichein in Form eines Iggy-Pop-Covers von “Candy”. Schade ist allerdings, dass auf “Sin Is In” nur der Remix vertreten ist, und den kann man nicht unbedingt als gelungen bezeichnen. Dafür aber den Rest: ein Potpourri aus Fun-Punk, eingängigem Pop und einer Spur Garage-Rock.