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Tech-Talk #247

Keshavara über den Suzuki Omnichord 250m

Keshav Purushotham a.k.a. Keshavara, der vielen noch als Sänger der Band Timid Tiger bekannt sein dürfte, veröffentlicht dieser Tage sein erstes Solo-Album »Keshavara«. Das selbstbetitelte Album hat soundmäßig einiges zu bieten. Nicht unerheblichen Anteil hat die 1980er-Zauberkiste Suzuki Omnichord 250m.
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Das Omnichord ist eigentlich super obskur. Es besteht komplett aus Plastik, wie ein Spielzeug. Die Bedienung ist cool und schlau gemacht und – was für mich natürlich am wichtigsten ist: Das Ding liefert geile Sounds. Die klingen zwar billig, aber irgendwie echt gut. Wobei, wenn ich ehrlich bin, gibt’s wahrscheinlich nur zwei gute Sounds. Links finden sich 38 Akkorde auf je einem Knopf, also alle, die man so braucht. Auf der rechten Seite befindet sich das sogenannte Strumplate. Darauf kann man Tonleiter-passend herumspielen.

Die Grundidee des Instruments war angelegt an eine Harfe, eine Zither oder so etwas. Meine Version des Omnichords hat zum Glück einen Midi-Anschluss. Wenn man also nicht so gut am Klavier ist – wie ich, der ja von der Gitarre kommt – dann ist das schon sehr praktisch, weil man das Gerät so mit Synthesizern verbinden kann. Auch fürs Songwriting kommen einem abgefahrene Ideen, weil das alles einer anderen Intuition folgt. Eine Drum-Section gibt es obendrein. Auf meinem Album habe ich das Omnichord teilweise subtil genutzt; bei »5Forty5« aber zum Beispiel ist es doch sehr prominent. So oder so: Es macht sehr viel Spaß, damit zu spielen.

Keshavara

Keshavara

Release: 24.08.2016

℗ 2016 Papercup Records