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Kein bisschen leise: Ausstellung in Berlin

März Verlag

Der März Verlag  besticht bis heute mit seinen genialen Cover Artworks und einem Programm zwischen Pop und Politik. Eine Berliner Ausstellung würdigt die März- Geschichte.[ad]Kein Geringerer als "Mr. Bundesrepublik
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Der März Verlag  besticht bis heute mit seinen genialen Cover Artworks und einem Programm zwischen Pop und Politik. Eine Berliner Ausstellung würdigt die März- Geschichte.

Kein Geringerer als "Mr. Bundesrepublik" (Rainald Goetz) hat dieser Tage Grund, auf ein besonderes Jubiläum zu blicken. 1969 hob Jörg Schröder den ersten deutschen Popliteraturverlag aus der Taufe, und zwar dort, wo andere ihre Leichen vergraben: im Keller. Mehr dazu lässt sich hier nachlesen. Jörg Schröder und seine kongeniale Partnerin Barbara Kalender würden "40 Jahre März Verlag" sicher auch ausgiebig feiern, hätten sie nicht alle Hände voll zu tun, mit der Gegenwart abzurechnen. Schließlich macht ihre seit 1990 laufende "Schröder erzählt"-Reihe keine Pause und für Selbstbeweihräucherung bleibt keine Luft. Gott sei Dank hatten andere mehr Zeit für eine ordentliche Würdigung. So gibt es im neuen Berliner Kunstverein ab dem 24.November (bis 08. Januar 2010) eine von Marius Babias kuratierte Ausstellung zu sehen, die das Prinzip des "erweiterten Verlegertums" (Diedrich Diederichsen), das die Geschichte des Verlags auszeichnet, in all seinen Facetten würdigt.

Am Donnerstag, den 3. Dezember werden Barbara Kalender und Jörg Schröder ab 19 Uhr dann mal selbst vorbei schauen und höchstpersönlich erzählen, wie es ist und was es kostet, immer wieder mit allem und jedem Hindernis fertig zu werden, frei nach dem Motto "Immer radikal - niemals konsequent". So jedenfalls der - ganz hervorragende - Titel einer anlässlich der Berliner Ausstellung im Frühjahr 2010 erscheinenden Publikation (Verlag der Buchhandlung Walther König). Wer den März Verlag kennt, muss hin. Und wer ihn noch nicht kennt, erst recht.