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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Eponymous

Karate

Der gemeinsame Nenner der Band war womöglich FUGAZI, als sie sich über die Pinnwände Bostons im September '93 gefunden haben. Was dabei jedoch bis heute erwachsen ist, kann gerade mal mit 'in Bahnen gebrachte Leidenschaft' oder 'intelligente Energieverschwendung' unzureichend beschrieben werden. Tri
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Autor: intro.de

Der gemeinsame Nenner der Band war womöglich FUGAZI, als sie sich über die Pinnwände Bostons im September '93 gefunden haben. Was dabei jedoch bis heute erwachsen ist, kann gerade mal mit 'in Bahnen gebrachte Leidenschaft' oder 'intelligente Energieverschwendung' unzureichend beschrieben werden. Triobesetzung mit sehr intensiven Gitarrenarrangements, den spärlichen Bostoner Charme sehr bewußt dosierend. Beim Karate schlägt man ja bekannterweise nicht richtig zu, außer es ist die Lower-East-Side-Variante. Aber genau dieses Nicht-Zuschlagen macht diese Band mit UI (siehe Freispiel) zu einer der sympathischsten Veröffentlichungen, die mir seit langem untergekommen ist. Was dann zudem ein sich erhärtendes Augenmerk auf das Label 'Southern Records' erfordert. Bitte mehr davon! 'You make Violence feel so good, like it should! Excuses are okay, however senseless they might be ...' ('Caffeine Of Me?') Tip: 'Gasoline', 'Bad Tattoo'.