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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Joyfull Rebellion

K-OS

Wer war zuerst da, das Chaos oder die dazugehörige Theorie? Oder: Spaß beiseite und aufgepasst, es tut sich wieder was in den kanadischen HipHop-Landen. Kevin a.k.a. K-OS wuchs nicht neben brennenden Mülltonnen und unter rauen Ghettobedingungen auf, sondern in Whitby am Lake Ontario, einer mittelgro
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Wer war zuerst da, das Chaos oder die dazugehörige Theorie? Oder: Spaß beiseite und aufgepasst, es tut sich wieder was in den kanadischen HipHop-Landen. Kevin a.k.a. K-OS wuchs nicht neben brennenden Mülltonnen und unter rauen Ghettobedingungen auf, sondern in Whitby am Lake Ontario, einer mittelgroßen Stadt unweit von Toronto. Dort hörten seine Freunde am liebsten Echo & The Bunnymen, er aber selbst mochte Slick Rick, Newcleus, aber auch New Order und Depeche Mode. Eine gute Melodie ist immer Trumpf. Nach der Veröffentlichung seines ersten Albums „Exit“ (2003) hagelte es für den MC und Sänger in Personalunion Angebote von India Arie, Nelly Furtado und De La Soul, sie auf Tour zu begleiten. K-OS lehnte das aber ab und arbeitete stattdessen zusammen mit den Chemical Brothers an deren Song „Get Yourself High“. Danach kümmerte er sich wieder um die eigenen Dinge, die Grenzen der Rap- und HipHop-Kultur ständig zu erweitern. So findet sich auf dem neuen Album „Joyfull Rebellion“, das von ihm sowohl geschrieben als auch produziert wurde, eine Style-Vielfalt, die von Rap, Reggae über Soul bis Pop reicht. Und damit auch wieder fest in der guten alten kanadischen HipHop-Tradition der Dream Warriors & Co. steht. So schließen sich alle Kreise, und das Chaos hat gesiegt.