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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Fields

Junip

Lasst uns Freunde sein! Mit „Fields“ veröffentlichen drei Schweden angenehm frischen Folkpop mit Poesie-Platzdeckchen.
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Lasst uns Freunde sein! Mit „Fields“ veröffentlichen drei Schweden angenehm frischen Folkpop mit Poesie-Platzdeckchen.

Die Geschichte hätte böse enden können: Skandinavische Hardcore-Jünger wandeln sich zu urbanen Schmusepop-Barden, schaffen die nächste Dekade aber keinen Album-Output. Oder anders erzählt: Der eine, José González genannt, feiert solo internationale Erfolge, während sich zwei Daheimgebliebene als Lehrer und Kunststudent verdingen. Aber Junip wollten ein Happy End und haben nun über Frustrationsgrenzen und Perfektionismuswahn hinaus endlich ihr Debüt veröffentlicht.

Und wenn schon Fairytale, dann bitte auch Magie: González’ Stimme schwebt gerne drei Meter über dem Boden, hat das Land aber fest im Blick. Die Akustikgitarre versprüht leichten Gartenpartycharme, während Araya und Winterkorn entspannt im poppigen Folk jammen – mit psychedelischen Ausreißern und einem hippiesken Zwinkern zwischen Orgel und Drums. „Fields“ ist in seiner Einfachheit vielseitig, verzichtet auf überraschende Wendungen, trabt aber wie ein treuer Hund neben einem her, bis man ihn in Arme und Herz schließt. Denn am Ende, klar, haben wir uns alle, für immer und so, lieb.

In drei Worten: Magie / González / Folkpop