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»Jungle«

Jungle

Auf allen Newcomer-Bestenlisten und Showcase-Festivals seit Herbst letzten Jahres gab es immer diese eine Band, die so viel souveräner klang als alle anderen. Von der sich jeder so sicher war, dass sie schon bald durchbricht.
Geschrieben am

Gleichzeitig war sie auch personell geheimnisvoller als alle anderen, sie
ließ sich nicht in die Karten schauen und die gespannten Fans auch über ihre
Besetzung monatelang im Unklaren. Diese Band hieß Jungle, kommt aus London
und offenbart erst jetzt, mit ihrem Debütalbum, ihre wahre Struktur und
Klasse. Denn auch abzüglich der schon bekannten Hits wie »Platoon« und »Busy
Earnin« ist die zwölf Songs starke Platte der im Kern aus einem Londoner
Produzenten-Duo bestehenden Band eine Offenbarung: Ein frühes Meisterwerk
aus elektrischem Soul, eklektischem R&B und kosmischer Dance Music, das auf
die Bee Gees und Marvin Gaye genauso rekurriert wie auf  Kraftwerk und
Stereolab.

Das Riesentalent Jungles sticht besonders durch die Arrangements
der Stücke ins Auge, die gleichzeitig so luftig, pointiert und vielseitig
klingen, dass man dahinter nie und nimmer Debütanten vermuten würde. Sie
unterstreichen auch, dass Jungle, anders als viele andere Acts ihres Genres,
keinesfalls auf Singles fokussiert sind, sondern alle dramaturgischen
Facetten für solch großartige, substanzielle Alben besitzen, wie schon
dieses selbstbetitelte Werk eines geworden ist. Angesichts dessen bleiben
nun keine Fragen mehr offen, außer vielleicht die eine: Wenn das jetzt schon
so gut ist – wo soll es bloß noch enden?

 

In drei Worten: Geheimnisträger / Durchstarter / Soul

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