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Feiern

Johannes Heil

Johannes Heil ist inzwischen Legende genug, dass man sich eine Art „Best Of“-Album ruhig mal genehmigen kann. Nach wirklich zumindest im Titel schwermütigen Alben wie „Illuminate The Planet“ und zuletzt „Future Primitive“ lässt Heil seine kurze, aber große Technog
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Johannes Heil ist inzwischen Legende genug, dass man sich eine Art „Best Of“-Album ruhig mal genehmigen kann. Nach wirklich zumindest im Titel schwermütigen Alben wie „Illuminate The Planet“ und zuletzt „Future Primitive“ lässt Heil seine kurze, aber große Technogeschichte beim Kanzleramt Revue passieren und zeichnet einen kleinen Ausschnitt seines Werdegangs nach. „Feiern“ als Synonym der musikalischen Grundidee vereint hier sowohl heftigst minimalistischen Stoff der ‘98er „Calling“- und ‘99er „Eye Of Providence“-EPs als auch die eher getragenen und nahezu trancigen Elemente der „Pax“-EP und der „Future Primitive“-12-Inch, mittendrin liegt die ‘97er-Maxi „Feiern“. Kanzleramt wäre aber nicht Kanzleramt, wenn hier nicht mit „Kung Fu“ ein leider nie veröffentlichter Track aus dem Jahre 1998 und mit einem neuen „Golden Dawn“-Remix auch gleich die Zukunft ihren Platz finden würden. Vinyl-Freunde und Label-Fans können jetzt vielleicht müde lächeln, wer aber seinerzeit den Kauf dieser Standardwerke deutscher Techno-History versäumt hat, sollte sich ein Stück weit bilden und voller Dank und Ehrfurcht auf die Knie sinken.