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»Order Of Nothingness«

Jimi Tenor

Exotische Rhythmen und esoterische Gedankenspiele: Dem Finnen Jimi Tenor gelingt mit seiner mittlerweile 18. LP ein Sommeralbum ohne Gute-Laune-Zwang, aber dafür mit mühelos flirrenden, sonnigen Songs.

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Den meisten dürfte der Finne wegen seines monoton technoiden Tracks »Take Me Baby« bekannt sein, denn dieser Club-Hit verschaffte ihm 1994 den Durchbruch und brachte ihm einen Vertrag beim renommierten Warp-Label ein. Inzwischen hat sich Jimi Tenor jedoch dem Jazz zugewandt und wurde so zu einem Art Helge Schneider Finnlands, gerne mit Zuschreibungen wie »schrullig« oder »kauzig« versehen. Wie zum Beweis singt er nun auf »Order Of Nothingness« von albernen Dingen wie tropischen Aalen und Chupa Chups. Musikalisch schließt Tenor die Lücke zwischen seinem eher ernsthaften, eklektischen Seelenverwandten Cornelius und dem verspielt verrückten Señor Coconut. Er vermengt gemäß dem titelgebenden Motto mit heiterem Gemüt Brazil, Easy Listening, Hammond-Orgel-Sound, Tropical, Cosmic Jazz und Kraut nach keiner irgendwie festgelegten Anordnung. Tenor nennt diese Musik »Mind Travel Music«, denn wo der Körper nicht hinkann, dahin können immerhin Klänge und Gedanken reisen. Und diese sonnige Musik aus dem sonst so düsteren Finnland versetzt ihre Hörer in der Tat mit Lolli im Mund und viel Optimismus im Herzen in leichtere Gefilde.

Jimi Tenor

Order of Nothingness

Release: 08.06.2018

℗ 2018 Philophon

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