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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Waffles, Triangles & Jesus«

Jim White

Trotz Dead Rock West und Holly Golightly: »Waffles, Triangles & Jesus« ist leider ein weitgehend weichgespültes sechstes Album des Geschichtenerzählers Jim White. Hinter der Musik bleibt es jedoch spannend.
Geschrieben am
Hinter der Theke, abseits der Kamera, reißen sich zwei Menschen gegenseitig die Kleider vom Leib und fallen übereinander her. Lautes Grölen. Noch eine Runde. Dann raus hier. Schnell weg. Die Jesus-Statue ragt aus dem Kofferraum des alten Chevys. Die Seele der Südstaaten ist verrottet, und Jim White entblättert sie. Das passierte damals in den 2000ern, im begeisternden Roadmovie »Searching For The Wrong Eyed Jesus«. Jim White ist ein klassischer Geschichtenerzähler. Egal, ob hinter der Kamera oder auf mittlerweile sechs Studioalben.

Sein neues Werk »Waffles, Triangles & Jesus« beginnt mit Drones und endet mit Wünschen an die Kinder der Zukunft. Mögen diese sich auf ihre eigene Reise machen, die Welt erkunden, einen eigenen Blick auf diese »big, bad world« finden. Seine Welt verpackt White in klassischem Americana, mal mehr Roots, mal mehr Indie. Das ist alles sehr okay, doch oft auch sehr glattgeschliffen. Eigentlich schade, denn Whites Welt bleibt bemerkenswert.

Jim White

Waffles, Triangles & Jesus

Release: 10.11.2017

℗ 2017 Loose Music