×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Slow Dance

Jeremy Jay

Auch ohne ihn live gesehen oder sein Cover betrachtet zu haben, sieht man Jeremy Jay sehr lebendig vor dem inneren Auge:
Geschrieben am
Auch ohne ihn live gesehen oder sein Cover betrachtet zu haben, sieht man Jeremy Jay sehr lebendig vor dem inneren Auge: Ein dünner, weißer Mann mit weit ausgeschnittenem Hemd und eng sitzender Hose windet sich sexy schlängelnd auf der Bühne und singt selbstvergessen mit geschlossenen Augen seine Songs.

Möglich wird diese Imagination durch seine Musik, durch "Slow Dance", nach mehreren US-Veröffentlichungen innerhalb von kürzester Zeit sein erstes hierzulande erscheinendes Album. Darauf croont er sich so elegant und schwülstig durch Soulnummern wie zuvor nur Ian Svenonious von The Make-Up und Bobby Conn. Ähnlich wie Letzterer baut Jay seine Vocal-Performance auf einen ziemlich Lo-Fi klingenden Sound auf, der deutlich vom Produzenten und K-Rec-Betreiber Calvin Johnson und dessen Bands wie Dub Narcotic Sound System geprägt ist. Schon auf Platte funktioniert diese Melange großartig, smart und sexy. Für anstehende Liveauftritte verspricht "Slow Dance" aber noch mehr, nämlich nicht weniger als pure Euphorie.