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»H+«

JB Dunckel

Jean-Benoît Dunckel ist eine Hälfte der französischen Elektronik-Pioniere Air. Auf seinem Soloalbum »H+« scheut er sich nicht, abgestandene Wortspiele um Luft und Dunkelheit in Musik zu verwandeln.

Geschrieben am

Jean-Benoît Dunckel war als Solist bereits unter dem Namen Darkel aktiv – er hat also keine Angst vor offensichtlichen Querverweisen. Auf seiner neuen LP »H+« ist nun eine Hommage an Jean Michel Jarre mehr als offenkundig. Wie dieser gleitet Dunckel von pluckernden Raumkapsel-Songs wie »Qwartz« oder schwebenden Space-Sounds in »Slow Down The Wind (Up)« in bombastisch-pompöse Gefilde ab. »Love Machine« ist nah am Electro-Kitsch gebaut, Dunckel singt hier davon, ein Sugar-Daddy zu sein, und äußerst süßlich schmiert sich auch der Synthesizer durch den Track. »The Garden« lässt gar Erinnerungen an den Schmachtfetzen »Reality« aus dem Film »La Boum« aufkommen: »Dreams are my reality, the only kind of real faaan-ta-sy.« 

Eskapismus gepaart mit Science-Fiction-Träumereien vertont Dunckel reichlich: In »Transhumanity« preist er die Erweiterung des Menschen durch Technik, solch ein Optimierungswahn ist jedoch sowohl in der Philosophie als auch in der Musik mit Vorsicht zu genießen. Dunckel will mit »H+« den Soundtrack zur Überwindung des dunklen menschlichen Daseins in luftigere Höhen geschrieben haben, ob seine retrofuturistische Musik bis dahin aber überdauert, steht in den Sternen.

JB Dunckel

H+

Release: 16.03.2018

℗ 2017 Prototyp Recording under exclusive license to Sony Music Entertainment

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