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Remixed

Jazzanova

Nachdem genau vor einem Jahr das hochgelobte Debüt-Album Jazzanovas erschien, bekommen wir nun mit sage und schreibe 23 Tracks Nachschub. Vor allem die regen Label-Aktivitäten des Sonar Kollektivs haben den Zugang zu Remixern der ganzen Welt möglich gemacht. Doch die Remixe stärken nicht nur die int
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Nachdem genau vor einem Jahr das hochgelobte Debüt-Album Jazzanovas erschien, bekommen wir nun mit sage und schreibe 23 Tracks Nachschub. Vor allem die regen Label-Aktivitäten des Sonar Kollektivs haben den Zugang zu Remixern der ganzen Welt möglich gemacht. Doch die Remixe stärken nicht nur die internationalen Verbindungen des Sextetts wie ein Backbone, sondern verblüffen vor allem in ihrer Homogenität. Das ist nicht nur Kompliment, sondern auch Beweis, dass den Remixern das Ausgangsmaterial gefallen hat und dass die Köpfe wussten, wen sie da beauftragten. Ein wenig Namedropping gefällig? Jazzy Jeff, Herbert, King Britt, Beanfield, Kyoto Jazz Massive ... Unter anderem zeigt das Album auch, dass die Remixer von den aufwändigen Beats der Berliner scheinbar sehr beeindruckt waren. Denn fast alle kümmern sich mit ähnlicher Präzision um ein variables Rhythmus-Gerüst. Das einzige, was man ein wenig schmerzlich vermisst, ist mehr HipHop à la DSL, der dafür, wenn er zum Tragen kommt, wahrhaft brilliert. Schade auch, dass es keine Drum’n’Bass-Stücke auf das Album geschafft haben.