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Gentle Flowers

Jasmon

Lemongrass, Weathertunes - klare Sache. Tradition verpflichtet, Compilations lügen nicht. Und natürlich klingt das neue Solo-Projekt Jasmon von Roland Voss auf ›Gentle Flowers‹ ganz so, wie es sowohl Albumtitel als auch einschlägige Vergangenheit vermuten lassen: Ultraentspannte Instrumental-Elekt
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Lemongrass, Weathertunes – klare Sache. Tradition verpflichtet, Compilations lügen nicht. Und natürlich klingt das neue Solo-Projekt Jasmon von Roland Voss auf ›Gentle Flowers‹ ganz so, wie es sowohl Albumtitel als auch einschlägige Vergangenheit vermuten lassen: Ultraentspannte Instrumental-Elektronik an der Schnittstelle Karibischer Ozean, Äquator und Vorderer Orient, unterfüttert mit Butterbeats, umgarnt von ätherischer Schönheit. Jasmon setzt auf die Verheiratung von gut recherchiertem Global-Kunstwerk mit der Ohrensessel-Tanzfläche, auf der sich gemeinhin Genießer aller Couleur zum dynamischen Abhängen treffen. Vorteil: Hier muss nix zwanghaft auf Dancefloor-Progress, Fast-Forward-Chiffrierung oder eckige Achtziger getrimmt werden, denn hier regiert der betont zeitlose Wohlfühl-Faktor. Nachteil: Die Grenze zu bedenklichen No-Gos wie Birkenstock-Pop oder Ethno-Kitsch ist mitunter sehr sehr schmal, wenn entsprechende Gastvokalisten zu tief in den Topf mit den Klischees langen. Passiert aber nur selten. Instrumental ist ›Gentle Flowers‹ ansonsten eine ganz großartige Sache. Luftig, locker und sehr deep. Eine akustische Luftmatratze für die Freiluft-Übernachtung auf dem Sommernachtsbalkon, quasi. Sterne zählen und so – ihr wisst schon ...