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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Overgrown

James Blake

Keine verwischte Silhouette mehr, sondern junger Herr in dunklem Mantel vor karger Kulisse. James Blake zeigt auf »Overgrown« nicht bloß auf dem Cover Gesicht, auch thematisch präsentiert er sich alltagsnäher, singt sogar über seine Fernbeziehung.
Geschrieben am

Tiefe Bässe, Klavier und die Stimme mal in klarem Falsett, dann wieder voller Hall hinter Effektgeräten. Was ihn musikalisch auszeichnet, nimmt Blake auf seinem Zweitwerk mit auf eine neue Ebene.

Die Skizzenhaftigkeit des Debüts macht Platz für Experimente anderer Art. Man bekommt den Eindruck, als wisse Blake langsam, wohin es musikalisch für ihn gehen könnte. Blake-typische Pluckerbeats in Stücken wie dem von Brian Eno produzierten »Digital Lion« stehen neben Ausflügen zu House wie in »Voyeur«. Und Hits muss sich James Blake sowieso nicht mehr bei anderen ausborgen. »Retrograde« läuft schließlich schon seit Januar auf Repeat, und die Kollaboration »Take A Fall For Me« mit Wu-Tang Clans RZA kann man auch einfach die perfekte Kombination nennen.

In drei Worten: Plucker / Effekte / Falsett