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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Das ging in News in 2006

Jahresrückblick: Intro.de

Wenn das Heft zurückblicken kann, können wir das schon lange. Und hier stehen dann auch diejenigen, für die wir das alles eigentlich machen im Mittelpunkt: Nämlich ihr, die User! Welche News dieses Jahr bei Euch besonders beliebt waren, also am häufigsten geklickt wurden, darum geht es hier. Also ko
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Wenn das Heft zurückblicken kann, können wir das schon lange. Und hier stehen dann auch diejenigen, für die wir das alles eigentlich machen im Mittelpunkt: Nämlich ihr, die User! Welche News dieses Jahr bei Euch besonders beliebt waren, also am häufigsten geklickt wurden, darum geht es hier. Also komplett von Euch gewählt. Hier kommt der Rückblick aufs Newsjahr 2006:


::: 15 Jahre Intro! - Feierei mit vier Events. Gefeiert haben wir und das nicht zu knapp. Gemäß dem hektischen Zeitgeist gleich auf drei Hochzeiten, den Homebases Köln und Berlin sowie der Hansestadt Hamburg. München fiel dann leider der Stereo Total-Absage zum Opfer. Aber soviel sei verraten: Gefeiert wird auch nächstes Jahr und das - siehe oben - nicht zu knapp.

::: Indie-Sampler umsonst - Intro + Cooperative Music verschenken was. Geschenke, Geschenke, Geschenke. Nur dem Wörtchen "umsonst" die immensen Zugriffszahlen dieser Top-News zuzuschreiben, hieße das Kind mit dem Bade auskippen. Immerhin stand da ja auch noch was von Intro und Cooperative Music.

::: MySpace - und das Kleingedruckte. Überhaupt, das Mitmachweb. Der Knaller 2006. Wenn man sich an die Regeln hielt, die Leute wie Rupert Murdoch für ihre Social Community-Netzwerke so aufstellen. Billy Bragg, bekannt für - sagen wir - kritische Distanz tat das nicht und fand sich eines Tages ohne MySpace wieder bzw. seine Songs dort nicht mehr. Mittlerweile kann man 'England, Half English' u.a. aber wieder hören.

::: Lily Allen - Dissen wie bei Großmuttern. Mitte Juni schrieben wir noch ungläubig über diesen jungen UK-Blogger-Hype, der "so eine Mischung aus Pop, R'n'B und äh: Ska" zu bieten habe. Und waren fast entsetzt, wie schnell heutzutage das Band-Bashing einsetzt, zumal im Königreich. The Kooks und Carl Barât hießen die ersten Opfer. Kein zwei Monate später hing sie in unserem Heft-Artikel schon fast durch. Life On The Fast Lane?

::: Arctic Monkeys - Ein nüchterner Abgang. Das nächste Opfer einer immer schneller werdenden Kultur. Arctic Monkeys-Bassist Andy schmiss das Handtuch bzw. ließ es einfach nüchtern und ausgelaugt fallen. Nick O'Malley sprang schon während der laufenden Tour ein und arbeitet nun auch als vollwertiges Mitglied mit der Band am zweiten Album.

::: Thom Yorke - 'The Eraser' - Erste Höreindrücke. Onkel Thom zieht immer, auch oder gerade wenn es nicht um seinen Hauptarbeitgeber Radiohead geht. Kollege Heiko Behr näherte sich dem sperrigen Werk Stück für Stück und kam hier einmal mehr nicht nur seiner Chronistenpflicht nach, sondern urteilte gewohnt visionär: "Dieses Album wird man öfter hören müssen." Was dann auch geschah.

::: Interpol - Viermal aufgelöst. Man stirbt nur viermal schien hier das Motto der New Yorker zu sein und in der Tat hatten sie wohl die ein oder andere Sinnkrise nach dem Erfolg der beiden Alben 'Turn On The Bright Lights' und 'Antics' zu bewerkstelligen. Alles Schnee von gestern, der Patient lebt wieder und arbeitet am dritten Album. Puh.

::: Portishead - in der Gerüchteküche. Und wir warten immer noch, auf Hieb- und Stichfestes. Beth Gibbon arbeitet also mit ihren Kollegen am neuen Album oder war das, was da auf der MySpace-Seite der Band zu hören war, doch nur ein Loop und bestenfalls ein netter Gag? Fest steht: Ende 2006 sind wir so schlau als wie zuvor.

::: The Bates - Zimbl ist tot. "Zimbl ist tot und auf einmal ergibt alles einen Sinn," schrieb Katze-Sänger und Gitarrist Klaus Cornfield in seinem Nachruf auf den verstorbenen The Bates-Sänger. Und: "Ich kann keinem böse sein, der auf dem Schlachtfeld der Liebe im Stacheldraht endet." Punkt.

::: Robbie Williams - Neue Electro(!)Single tells you to f*ck off! "NYC-Electro, Anfang der 80er, mit einem zwischen Dilettantismus und Charme hin und herrappenden Robbie". Wer hätte noch vor Jahren gedacht, dass einmal diese Zeilen über "Britain's Most Annoying Public Person" (Noel Gallagher) auf dieser Seite zu finden sein würden? Gleichzeitig führt Robbie aber auch regelmäßig die Liste des Musikmagazin-Dauerbrenners "Peinlichste Lieblingssongs" an. Zu Unrecht, wie nicht nur der Autor dieser Zeilen findet.