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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Hypnophobia«

Jacco Gardner

In einem Amsterdamer Industriegebäude lässt Jacco Gardner ganz alleine Traumwelten entstehen. Dringend benötigter und unterhaltsamer Eskapismus, trotz einiger Längen.
Geschrieben am
Die aktuell größte Grausamkeit der deutschen Musikindustrie pathoste sich kürzlich bei der alljährlichen Leichenschau »Echo-Verleihung« durch eines ihrer Lieder: Die konterrevolutionäre Musikgruppe Revolverheld ließ ein Licht an. Für dies und für das. Immerhin wagte sie sich zumindest an diesem Abend nicht an die Musik gewordene Kapitulationserklärung mehrerer Generationen: »Lass uns gehen«.

Dass es auch anders geht, beweist Jacco Gardner auf seinem zweiten Album »Hypnophobia«. Nicht die Stadtflucht, sondern nur die Weltflucht wird uns retten. Psychedelic Dreams, zusammengeschraubt in einem Amsterdamer Industriegebiet. Referenzen: Love, Brian Wilson, Syd Barrett. Was ist Traum, und was ist wahr? Wo ist der Unterschied? »Time has told me what has happened. Now it’s over for a second.« So träumt sich Gardner durch seine Welt, in der es keine Wahrheiten gibt, in der das Hier und Jetzt sich auflöst. Meine Vergangenheit ist eure Zukunft ist meine Gegenwart. Im Presseinfo bedankt sich Gardner bei der Technologie, und wir sollten ihm danken, dass er sie sparsam einsetzt.
– Jacco Gardner »Hypnophobia« (Full Time Hobby / Rough Trade / VÖ 08.05.15)

Jacco Gardner

Hypnophobia

Release: 08.05.2015

℗ 2015 Full Time Hobby