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»The Diary«

J Dilla

Gut zehn Jahren nach seinem Tod erblickt endlich das letzte Rap-Album des Produzentengenies J Dilla das Licht der Welt.
Geschrieben am
Nach zig Veröffentlichungen aus dem Nachlass des 2006 viel zu früh verstorbenen Superproduzenten J Dilla kommt jetzt mit »The Diary« das ursprünglich bereits für 2002 geplante Rap-Album von James Yancey über Nas’ Label Mass Appeal. Denn auch wenn Jay Dee Zeit seines Lebens in erster Linie als genialer Produzent bekannt war, war er doch immer auch ein Rapper und hat dies mit Alben wie »Dillatronic« oder der einen Hälfte des Kollabo-Projektes »Champion Sound« mit Madlib unter Beweis gestellt. »The Diary«, für das sich Yancey Beats seiner Lieblingsproduzenten von Madlib über Pete Rock bis hin zu Hi-Tek, Supa Dave West, Nottz oder Waajeed besorgte, war das letzte Album, das J Dilla nach seinem Tod veröffentlicht sehen wollte. Doch es hat eine ganze Weile gedauert, bis Stones-Throw-A&R Eothen »Egon« Alapatt – der auch schon das legendäre »Donuts«-Album von Dilla betreute – alle Files beisammen und die richtige Software zum Entpacken derselben besorgt hatte. Im Zuge dieses archäologischen Prozesses gelangten leider schon einige der Tracks als Leaks ins Internet. Das macht aber gar nichts, denn in Kombination mit den restlichen Rap-Leftovers aus dem Ma-Dukes-Archiv – darunter als kleines Schmankerl auch der Song »Fuck The Police« aus dem Jahr 2001 – wird »The Diary« zu einem aus der Zeit gefallenen, aber dennoch keineswegs zeitlosen Album, das einmal mehr J Dilla und seine enorme Bedeutung für HipHop unter Beweis stellt. Rest in power!

J Dilla

The Diary

Release: 15.04.2016

℗ 2002 Pay Jay Productions, Inc. under exclusive license to Mass Appeal Records, LLC.