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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Billy«

Isbells

Der Belgier, der mit dem wunderbaren Album »Stoalin« seinen Durchbruch feierte, schafft sich sein eigenes Folk-Pop-Denkmal.
Geschrieben am
Der abgeschmackte Berufstitel des Singer/Songwriters erfreut sich zwar hoher Beliebtheit, steht aber nicht immer für Qualität. Viel zu oft werden die immer gleichen klapprigen Schubladen aufgezogen, ein halbtoter, allzu bekannter Sound rausgeholt, der am Ende als etwas nie Dagewesenes verkauft wird. Wir kennen die Geschichte. Sie hat kein gutes Ende. Die von Gaetan Vandewoude alias Isbells allerdings schon. Der Belgier, der mit dem wunderbar leichtfüßigen Album »Stoalin« seinen Durchbruch feierte (Werbefernsehen, »Grey’s Anatomy« und, man glaubt es kaum, »Teen Mom«), erweckt keine Toten zum Leben. Er schafft sich sein eigenes Folk-Pop-Denkmal. Dieses rückt ihn in die Nähe von Schicksalsgenossen wie Bon Iver und William Fitzsimmons, die sich beide in ähnlich melancholisch-schwelgerischen Gefilden aufhalten. Was Vandewoude auf »Billy« so richtig gut hinbekommt, ist, seine Songs durch eine gekonnte Instrumentierung aufzuwerten. Er spielt mit Elektronik, Streichern und Blas- wie Tasteninstrumenten. Das und seine samtige Stimme verleihen ihm einen Signature-Sound, den man sonst oft vergeblich sucht.

Isbells

Billy

Release: 11.09.2015

℗ 2015 Zealrecords

Isbells»Billy« ( Zeal / Cargo / VÖ 15.01.2016)