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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Isaac Gracie«

Isaac Gracie

Dunkle, samtweiche Folk-Pop-Perlen, die von Liebe und ihrer zerstörerischen Macht erzählen: Der Brite Isaac Gracie macht nichts anders als andere sensible Songwriter, aber sehr viel richtig.

Geschrieben am

Es sind immer die gleichen Geschichten, die uns die warmherzigen Singer/Songwriter erzählen: Liebe, Verlust, daraus folgernd Einsamkeit, zu viel Alkohol und traurige Gedanken. Aber immer wieder hören wir diese Geschichten auch gerne, weil sie so zeitlos sind – und erst recht, wenn sie jemand so interpretiert wie Isaac Gracie, dieser blutjunge, langhaarige Brite, der aussieht, als hätte er das Ende der 1990er nicht mitbekommen. Seine Qualität liegt in der ungeheuren Reife, die aus den Songs seines Debütalbums spricht.

Sie alle haben ihre Mitte im folknahen Gitarren-Pop, in »The Death Of You & I« nimmt man Gracie sogar die Grunge-Mähne mühelos ab. Das Album glänzt mit toller Produktion und Isaac Gracie mit mal kräftiger, mal brüchiger Jeff-Buckley-Stimme. Wenn man der Platte überhaupt etwas vorwerfen kann, dann, dass sie gegen Ende ein wenig ausplätschert, weil Gracie seine besten Songs (darunter die Single »Last Words«) schon am Anfang verbraten hat. Trotzdem: Egal, wie oft man diesen alten Wein in neuen Schläuchen serviert – mit dieser Rezeptur schmeckt er immer wieder vorzüglich.

isaac gracie

isaac gracie

Release: 13.04.2018

A Virgin EMI Records release; ℗2018 Buried Crowns Ltd, under exclusive license to Universal Music Operations Limited