×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Just Fu**in Dance It

Ira Atari & Rampue

Diese Ira Atari, das ist so eine Typin, mit der zusammen würde man auch gerne mal romantisch ‘n Nazi vermöbeln.
Geschrieben am
Diese Ira Atari, das ist so eine Typin, mit der zusammen würde man auch gerne mal romantisch ‘n Nazi vermöbeln.

Der Siegeszug von Audiolith in den letzten Monaten ist durchaus amtlich zu nennen. Von Feuilleton bis „Tagesschau“ (also die „Tagesschau“ auf arte, heißt dort „Tracks“) berichten mittlerweile alle über das liebenswerte Hamburger Label, und jenes ist trotzdem immer auf dem Boden geblieben. Ein Eindruck, den Artur kürzlich im taz-Interview bestätigte: „Ich wohn in einer Penner-WG, und wir versuchen auch sonst alles günstig zu machen.“ Kennt man von zu Haus, kann man sich mit identifizieren.

Viel hinzuzufügen gibt es nicht, die Platten klingen ja immer gleich: sehr offensiv, laut und bratzig. Einziges Manko bisher: Die Platten sind für DJs wie mich, die vorwiegend in der Eisdiele und weniger auf dem Bauwagenplatz auflegen, nur schwer spielbar, da zu viel Testosteron und zu wenig Amore. Nun wird alles anders, denn mit Ira Atari hat es endlich eine dezidiert weibliche Künstlerin auf das Label geschafft. Ach so, Rampue ist auch mit dabei, kennt man, coole Gestalt, sieht gut aus, jetzt also der Giorgio Moroder der autonomen Szene. Und diese Ira, das ist so eine Typin, mit der zusammen würde man auch gerne mal romantisch ‘n Nazi vermöbeln. I feel love.

In drei Worten: Rave / Penner / I feel love