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Introducing

Weiter geht's: Pre-Melt!-Party am 15.07. in Berlin!

Introducing

Am 15.07. fungiert der Introducing-Abend als Pre-Melt!-Party, bei der ihr auch schon eure Bändchen abholen könnt – und das bei einem hochklassigen Line-up!
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Autor: Intro

Am 15.07. fungiert der Introducing-Abend als Pre-Melt!-Party, bei der ihr auch schon eure Bändchen abholen könnt – und das bei diesem hochklassigen Line-up: Toro Y Moi (live), Post War Years (live), Alexander’s Festival Hall (live) sowie den Resident-DJs Karrera Klub, Hot Cheese Crew, Marius Funk und den Special Guests: King Kong Kicks, Edu K, DJ Eric & Fiete Feedback.

Am Donnerstag, 15.07. kann man im Magnet Club in Berlin schon einen Tag früher als alle anderen sein Melt!-Bändchen bekommen. Ab 18:00 kann jeder sein CTS oder Hardpaper Ticket gegen eins der begehrten Bändchen tauschen. Das gleiche gilt auch für Leute, die auf der Gästeliste vermerkt sind.


Ab 22:00 öffnen sich dann die Türen zum Introducing Special: Melt! Pre Party. Hier bekommt man mit seinem neuen Bändchen freien Eintritt und kann sich mit den Live Acts Toro Y Moi aus Amerika, Post War Years aus UK und vielen anderen ganz entspannt auf das Melt Wochenende einstimmen
 
Einen Wehrmutstropfen gibt es allerdings zu vermdelden: Memoryhouse mussten auf Grund von logistischen Problemen ihre Show absagen. Wir hoffen, das auf einer der nächsten Introducings nachholen zu können"

Wir empfehlen:


Live: Toro Y Moi (Foto)
Daunendecke mit Sahnehäubchen

Irgendwo verloren im Zeitkontinuum des Pop liegt der Geheimeingang zum Herzen des großen romantischen Träumers. Chaz Bundick (alias Toro Y Moi) hat die Pforte gefunden – und sich den Schlüssel dafür einfach selbst gedreht.

Bei der Sonderführung durch ein Synthiemuseum in Calgary zum Abschluss seiner Nordamerika-Tour mit Caribou bekam Chazwick Bundick richtig feuchte Finger: "Selbst auf super raren Synths durften wir spielen" – das Rumschrauben an den alten Maschinen war für ihn einer der Höhepunkte seiner Konzertreise.

Vor einigen Jahren war der 23-jährige gelernte Grafiker aus Columbia, South Carolina da noch etwas zurückhaltender: Nach (verhassten) Klavierstunden und (schüchternen) Akkorden auf seiner ersten Gitarre vom Pfandleiher bekam Chaz zu seinem 15. Geburtstag einen Vierspurrekorder geschenkt. Es dauerte geschlagene sechs Monate, bis er es wagte, das Gerät auch auszuprobieren. Heute, als Toro Y Moi, fackelt Chaz nicht lange, samplet gerne und schnell, liebt die Ecken und Kanten von Sounds, die er dann mit viel Hall in eine flauschige Daunendecke bettet. Man könnte beides, das Zögern und Überstürzen, als zwei Seiten seiner Auffassung des Zeitkontinuums verstehen. Musik, Grafik, Fotografie sind für ihn immer dann gut, wenn sie dieses Kontinuum außer Kraft setzen: "Die besten Stile sind zeitlos. Und ich möchte Songs schreiben, die zeitlos wirken."



Mit Einflüssen von Shoegaze-Bands über Italo Disco bis zu Glitch-Hop setzt sich Toro Y Moi tatsächlich ziemlich unbestimmbar irgendwo auf die Sinuswelle, die von den Beach Boys zu Animal Collective führt. "You Hid" zum Beispiel, eine so bittere wie schöne Funk-Ballade von seinem Debütalbum "Causers Of This", wird noch in Jahren Rausschmeißer-Hit auf Indie- und Techno-Partys sein. Der Song scheint nur aus einem Sample gemacht, in Zeitlupe gedehnt, durch den Filter gedreht, schmutzig, grobkörnig, warm. Darüber romantisch zerstäubtes Falsett: "When you’ve gotta go, go away, go away!" Vielleicht hat Chaz hier einen Dialog zwischen zwei Seiten seines Selbst zu einem Song gemacht. Auf jeden Fall kennt er das Gefühl, allein mit sich selbst zufrieden zu sein: "Als ich mit Toro Y Moi begonnen habe, war das nur für mich, und so möchte ich es auch in Zukunft halten. Dass nun andere die Musik gut finden und mich unterstützen, ist das Sahnehäubchen obenauf."

Auf der nächsten Seite: Mehr zu den Acts Post War Years, Memoryhouse und Alexanders Festival Hall!

Am 15.07. fungiert der Introducing-Abend als Pre-Melt!-Party, bei der ihr auch schon eure Bändchen abholen könnt – und das bei diesem hochklassigen Line-up: Toro Y Moi (live), Post War Years (live), Alexander’s Festival Hall (live) sowie den Resident-DJs Karrera Klub, Hot Cheese Crew, Marius Funk und den Special Guests: King Kong Kicks, Edu K, DJ Eric & Fiete Feedback.

Live: Post War Years
Alle, die Foals oder White Lies längst zu Karstadt-affin finden, werden von diesen vier Londoner Herren mit ihrem dreistimmigen Gesang bestens bedient. Sie haben neben Songs und Sendungsbewusstsein zur Abwechslung sogar ein paar James-Brown-Zirkusfanfaren in ihrer Indie-Synthie-Geometrie. Ebenfalls zu sehen am 16.07. auf dem Melt! Festival.

Live: Alexander’s Festival Hall
Ein alter Bekannter beim Introducing. 2002 gab Alexander Mayor, der geile Typ hinter Alexander’s Festival Hall, mit seiner damaligen Band Baxendale den Support für u. a. Tocotronic, Motorpsycho und Bis im Kölner E-Werk. Seine neue Band klingt weniger nach Pet Shop Boys, eher nach Momus – so exzentrisch wie eh und je blieb es dennoch.

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Mehr zum Introducing auch unter www.intro.de/introducing.