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Introducing

Freitag in Berlin: James Yuill, Roman Fischer, 1000 Robota

Introducing

Das Debüt gerade hinter uns gebracht, freuen wir uns auch schon auf den nächsten klasse Abend mit euch im Magnet Club / Comet Club in Berlin.
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Das Debüt gerade hinter uns gebracht, freuen wir uns auch schon auf den nächsten klasse Abend mit euch im Magnet Club / Comet Club in Berlin.

Auch diesmal sind beim Introducing, Intros monatlicher Newcomersause in Berlin, wieder drei Liveacts und DJ-Teams dabei, die wir euch im folgenden kurz vorstellen wollen.



Am 18. Juni 2010 sind im Magnet Club / Comet Club in Berlin-Kreuzberg dabei:


Live: James Yuill (Foto)
Geek My Folktronica

Ein durchgeknalltes Live-Pensum hat James Yuill im letzten Jahr abgerissen, um seine Idee von Folktronica in die Welt zu tragen, und trotzdem hat der sympathische Geek aus London noch Zeit für eine kleine Plauderei zum Status quo und zu seinem zweiten Longplayer "Movement In A Storm".

Im letzten Jahr hast du 105 Gigs in 16 Ländern gespielt. Du bist ein ganz schöner Workaholic, oder?
Eigentlich nicht. Es ist eben nur einfach wichtig, rauszugehen und zu spielen, für die Fans. Das kann man gar nicht genug machen. Aber von mir aus müssten es nicht immer so unglaublich viele Gigs sein.
Du hast irgendwann dein bisheriges Leben aufgegeben, um dich ganz auf die Musik zu konzentrieren. War das ein Sprung ins kalte Wasser?
Ich hatte einen Vollzeitjob, als ich mein erstes Album produziert habe. Damals ging mein gesamter Urlaub für Konzerte drauf, die ich außerhalb Londons gespielt habe. So hatte ich drei Jahre überhaupt keinen Urlaub. Und man wird ja auch nicht jünger. Deshalb dachte ich: Spar dir ein bisschen was zusammen und versuch es einfach mal mit der Musik.
Performst du immer noch ganz allein?
Ja, manchmal merkt man schon, wie allein man da auf der Bühne steht, besonders, wenn etwas schiefgeht. Und es wäre schon interessant, etwas mit anderen Musikern zu machen, aber im Moment bin ich allein ganz zufrieden. Falls ich in Zukunft Nebenprojekte anleiern werde, dann mit anderen Leuten.
Viele verbinden deinen Sound spätestens seit The Postal Service oder Tunng mit dem Label Folktronica. Wir würden ein anderes Bild anbieten: Nick Drake auf einer House-Party. Ist das angemessen?
Auf jeden Fall. Folktronica suggeriert, dass irgendwelche hintergründigen Zusammenhänge zwischen mir und dem Genre bestehen. Da scheint mir dieses Bild akkurater, auch, weil ich als Typ nicht sonderlich viel Rock’n’Roll verkörpere. Ich setze mich vor einem Konzert lieber erst mal in Ruhe hin und trinke eine Tasse Tee.
Du hast mit Acoustic-Sets in London angefangen. Mit der Zeit wird es immer elektronischer und tanzbarer. Wird dein Sound immer härter?
Ich dachte auch erst, die neue Platte würde härter, als sie dann tatsächlich geworden ist. Aber egal, wie elektronisch es noch werden wird: Das Acoustic-Element wird bleiben.
Du hast ja schon für Au Revoir Simone, Patrick Wolf oder Roots Manuva geremixt. Wen würdest du gern einmal durch den Fleischwolf drehen?
Justice oder Daft Punk wäre nicht schlecht, oder Four Tet. Da gibt es massenhaft Zeug, praktisch jeden, den ich musikalisch schätze.





Auf der nächsten Seite: Mehr zu Roman Fischer und 1000 Robota beim Introducing im Juni...

Das Debüt gerade hinter uns gebracht, freuen wir uns auch schon auf den nächsten klasse Abend mit euch im Magnet Club / Comet Club in Berlin.

Auch diesmal sind beim Introducing, Intros monatlicher Newcomersause in Berlin, wieder drei Liveacts und DJ-Teams dabei, die wir euch im folgenden kurz vorstellen wollen. Am 18. Juni 2010 sind im Magnet Club / Comet Club in Berlin-Kreuzberg dabei:


Live: 1000 Robota
Wir erinnern uns: Intro-Redakteur Wolfgang Frömberg widmete der Band anlässlich ihres Debüts "Du nicht er nicht sie nicht" nicht nur eine große Story, sondern geriet auch mitten hinein in den Generationenkonflikt. Unserer Wertschätzung der Hamburger hat es nicht geschadet – Balzac sei Dank –, und so freuen wir uns, sie mit dem zweiten Album auf der Introducing-Bühne zu begrüßen.



Live: Roman Fischer
Du blickst in die Augen der schwarzen Raubkatze. Sie betört durch ihren sanften Blick und ihre samtweiche Stimme. Du wähnst dich in Sicherheit. Da schärft das Tier seine Krallen. Dann setzt es zum Sprung an und jagt dich erbarmungslos. Du kannst nicht entkommen, es hat dich in seinen Bann gezogen, und du verlierst die Kontrolle. Das und nichts Geringeres ist es, worauf man sich bei Roman Fischers Musik einlässt.



Resident-DJs:
Karrera Klub (Indie / Brit / Rock)
Hot Cheese Crew (Electro / Rave / Crunk)
Marius Funk (Synthie / Electro / Pop)