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SXSW 2009: Festival-Blog

Intro über Texas

Einmal mehr: Intro über Texas. Der Anlass: Die Legende unter den Festivals, das South By Southwest (SXSW), das Gipfeltreffen der Musikindustrie.
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Einmal mehr: Intro über Texas. Der Anlass: Die Legende unter den Festivals, das South By Southwest (SXSW), das Gipfeltreffen der Musikindustrie. Hier sind sie alle, nicht nur jede amerikanische Band, die 2009 ein Album vorlegt, sondern auch die ganze weltweite Mischpoke aus Journalisten, Labelmachern, Bookern und Managern drum herum.
Und es macht ja auch Sinn, wo sonst spielen in vier Tagen mehr als 1600 Bands auf (die meisten gar vier, fünfmal)? Und das bei Sommerlichen Temperaturen. Hier sind die ersten Eindrücke von Thomas Venker:


Los geht es wie so oft bei SXSW und CMJ bei den Kollegen vom Fader Magazin und ihren Gratis-Showcases am Nachmittag. Abe Vigoda (Fotos 1 und 2), gerade zurück von einer Tour mit Diplo (was soundtechnisch eher verwundert), rockten in bester Les Savy Fav-Manier.





Danach langweilte erstmal Graham Coxon (Foto unten). Naja, so ist er halt. Micachu And The Shapes scheiterten ein bisschen an Soundproblemen, hatten aber ihre Momente. Charming Underagezeug!



Erstes kleines Highlight: So What? beim K Records-Abend. Instrumentalband, die mit Mathrockmomenten flirtet, aber um die Wichtigkeit von Wärme im Sound weiß:



Royal Bangs rockten dafür auf weirdeste 70ies-Progrock-Art. Sind neu im Sweatshop Booking und somit auch bald in Deutschland unterwegs.

What else? Ach ja, Ladyhawke spielte vor richtig großem Publikum auf, allerdings klang das verdächtig nach Playback, zumindest am Anfang. Ansonsten: routinierte Show, aber mehr kam nicht rüber - war allerdings auch schwer bei dem eher drögen Publikum.

Kap Bambino (Foto unten) spielten danach mit ihrem DAF-meets-Suicide-Sound alle bisherigen Bands an die Wand. Viel besser als letztes Jahr in Montreal beim Meg Festival. Unglaublich intensive Show während der das Equipment desöfteren den Geist aufgab. Aber so what? Sängerin Caroline Martial stagedivte in den Pausen ins Publikum.



Danach verloren sich alle auf den diversen Afterpartys. Eine besonders corporate fuhr A-Trak und Busy P auf. Letzterer war so gar nicht happy vor 5 Leuten aufzulegen, da alle anderen draußen standen um gratis zu trinken. Naja, das Geld wird schon gestimmt haben...

Besser war die Stimmung bei Franki Chan & Drop The Line. Die Los Angeles/New York-Partyachse ließ die Leute auf der Bar tanzen.....