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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Indie im großen Stil

Wes Anderson / Moonrise Kingdom

Jede Einstellung, jede Requisite, jeder Ton ein Kunststück. Wolfgang Frömberg (Text) und Jo Metson Scott (Fotos) reisten nach London, um zu erfahren, wie sich Anderson zu seinen exzentrischen Figuren verhält. Seit gut fünfzehn Jahren gilt Wes Anderson als Wunderkind Hollywoods. Sein filmisches Universum steckt voller spleeniger Ideen, »Die Royal Tenenbaums« und Ben Stiller im roten Trainingsanzug machten ihn 2001 berühmt. In »Moonrise Kingdom« erzählt er nun ein Liebesabenteuer zweier Kinder.
Geschrieben am

Die Märzsonne scheint rechtzeitig durch die Fenster des Claridge’s-Hotels im Zentrum Londons. Fast so, als hätte Intro-Fotografin Jo Metson Scott sie bestellt. Seit gut einer Stunde ist Jo schon vor Ort, um die Lichtverhältnisse zu studieren. Sie hat dafür die Vorführung von Wes Andersons »Moonrise Kingdom« am Morgen im anderen Luxushotel um die Ecke, irgendwas mit Hilton, sausen lassen. Jetzt sind die Umstände für die Aufnahmen bestens. Anderson trägt Gelassenheit zur Schau, dazu einen himmelblauen Pulli, eine milchkaffeebraune Cordhose und das Haar akkurat hinter die Ohren gesteckt. Fotografiert zu werden scheint ihm nicht viel auszumachen. Eine Macke offenbart er vor der Kamera nicht. Hat der Nerd hier etwa gar keinen Vogel?

Wes in Cannes

Etwas fällt sofort auf: Der zurückhaltende Künstler begegnet den äußeren Umständen mit Sorgfalt. Und man darf davon ausgehen, dass seine Klamotten an diesem Tag nicht mehr schmutzig, die Haare kaum verwuschelt werden. Anderson hat nach unserem Termin keine weiteren Pläne, sagt er. Bei der morgendlichen Filmvorführung war er auch nicht anwesend. Wohl kaum, weil er was anderes zu erledigen gehabt hätte, als am Frühstücksbüfett des Claridge’s einen Toast mit Orangenmarmelade zu bestreichen. Der gebürtige Texaner, Wahl-New-Yorker, Kosmopolit – und, wie wir weiter fest vermuten, Neurotiker – hat alle Zeit der Welt und kann seinen Film bald von einem Ehrenplatz aus ansehen. Bei Erscheinen dieser Ausgabe wird es erst ein paar Tage her sein, dass »Moonrise Kingdom«, eine bittersüße Romanze zweier Zwölfjähriger auf dem Weg zur Dreikäsehochzeit, die 65. Filmfestspiele in Cannes eröffnet hat.

Früher Vogel

Die Beschäftigung mit dem Aufstand der Randständigen kennt man vom inzwischen 43-jährigen Wes Anderson seit dem Debüt »Bottle Rocket«, das von einer Flucht Möchtegernkrimineller aus dem Irrenhaus handelt. 1996 feiert man ihn als neuen Stern des alternativen US-Kinos. Familienbande als Thema werden in den sechs folgenden Spielfilmen besonders wichtig, darunter die teuren Produktionen der Nullerjahre: »Die Royal Tenenbaums«, »Die Tiefseetaucher« und »The Darjeeling Limited«. Auch Wes Andersons Treue zum nahezu immer gleichen Ensemble, siehe Seite xx, erinnert an familiäre Verbundenheit. In diesem männlich dominierten Kosmos sind die Wilson-Brüder Andrew, Owen und Luke – mit Owen verfasste er drei Drehbücher –, der eigene Bruder Eric sowie Jason Schwartzman, den er für seinen zweiten Film »Rushmore« entdeckte, feste Größen. Wie es scheint, bastelt Anderson fleißig an einer eigenen Welt. Wenn das noch »Indie« ist, dann im großen Stil.

Zeit der Liebe

Schwartzman spielt in »Moonrise Kingdom« wieder mit – an der Seite von Bruce Willis, Edward Norton, Frances McDormand, Bill Murray und Tilda Swinton mimt er einen Pfadfinder. Wie alle anderen Figuren, darunter viele weitere Pfadfinder, tickt er nicht ganz sauber. Anderson charakterisiert seine Filme so: Die exzentrischen Typen des einen könnten zwar problemlos in den nächsten hineinspringen, im Film eines anderen Regisseurs aber müssten sie sich sehr einsam fühlen. »Moonrise Kingdom« ist ein Fest für Sechzigerjahre-Liebhaber, dessen Detailversessenheit Andersons penibel gestalteten Animationsfilm »Der fantastische Mr. Fox« aus dem Jahr 2009 noch überbietet. Angesichts der Retro-Requisiten und -Kostüme sowie der Musikauswahl (zum Beispiel Françoise Hardys »Le Temps De L’Amour«) tritt die Handlung auf der Insel vor Neuengland in den Hintergrund. Eine Spur Rebellion allerdings ist zu erkennen.Am Lagerfeuer

Der K.O.-Schlag ins Gesicht des Hollywood-Establishments, jener Streich, der ihn selbst die Hoffähigkeit kostet und den man vom Wunderknaben seit seinen frühen Tagen stets erwartet, ist »Moonrise Kingdom« auf den ersten Blick mal wieder nicht. Dafür ist Wes Anderson, der diplomatisch lächelt, als wir fürs Interview am Art-Deco-Tisch Platz nehmen, das Diktiergerät zwischen uns so anregend wie ein knisterndes Lagerfeuer, wohl zu sehr ein Kind Hollywoods. Vielleicht ist er dieses Kind im Lauf der letzten Jahre erst geworden. Ein schlauer Junge mit tendenziell altmodischen Fantasievorstellungen.

Wes, ich frage mich, was für ein Typ du bist, wenn es ums Kino geht. Redest du zum Beispiel gerne über den Film, den du gerade gesehen hast, wenn du aus einer Vorstellung kommst, statt ihn erst mal wirken zu lassen?
Es geht mir oft so, dass ich eine ganz andere Meinung über einen Film habe, wenn ich ihn das zweite Mal sehe. Ich versuche, einen Film als das zu akzeptieren, was er ist. Manchmal steht man einfach unter Strom nach dem Kinobesuch, man hat etwas Überwältigendes gesehen, und jeder möchte danach gleich etwas dazu sagen. Das ist schon nachvollziehbar. Aber viele Filme brauchen Zeit, um im Zuschauer einen Prozess zu durchlaufen. Filme, die man zweimal sehen muss und erst nach und nach verstehen lernt.

Schön, dass ich »Moonrise Kingdom« heute wenigstens einmal sehen konnte. Es sollte ja erst kein Screening geben, um den Überraschungseffekt für die Filmfestspiele von Cannes aufzuheben, die der Film dieses Jahr eröffnet. Ist Cannes eigentlich etwas Besonderes für dich?
Es ist großartig. Ich habe über die Jahre natürlich viel darüber gehört, war aber nie auf dem Festival. In der Stadt war ich zwar schon, aber nur, um dort spazieren zu gehen.
Werden die jungen Darsteller von Suzie und Sam denn auch anwesend sein?
Das ganze Ensemble, hoffe ich.

Mein Eindruck ist, dass Kinder in ihrem Alter heute sehr reif sind. Du hast Jason Schwartzman für »Rushmore« entdeckt und die zwei bei den Dreharbeiten erlebt. Siehst du das auch so?
Man sagt von zwölfjährigen Mädchen, dass sie weiter sind als die Jungs in ihrem Alter. Das ist in Amerika die gängige Meinung. Die Jungs sind eher daran interessiert, Ärger zu machen, die Mädchen diplomatischer. Die beiden Kids, die in »Moonrise Kingdom« Sam und Suzie spielen, Jared Gilman und Kara Hayward, kann man nicht als frühreif bezeichnen. Das war anders, als wir »Rushmore« drehten. Jason Schwartzman, der im Film einen Fünfzehnjährigen spielte, war siebzehn, aber in seinem Leben schon weit herumgekommen, hatte mit vielen interessanten Leuten Kontakt gehabt. Er war noch ein Kind, aber eins, bei dem man das schnell vergisst. Jared und Kara aus »Moonrise Kingdom« sind dagegen ganz normale Zwölfjährige. Beide allerdings sehr intelligent und auch speziell, in dem Sinne, dass sie über ein natürliches Talent verfügen.[pager|Und wie warst du als Zwölfjähriger?
Ich wäre in dem Alter ein genauso schlechter Schauspieler gewesen, wie ich es jetzt bin.

Haben die Kinder dich am Set auf irgendeine Art überrascht?
Die größte Überraschung ist, letztendlich die passenden Darsteller zu finden. Zwischendurch glaubt man immer wieder, dass es unmöglich ist und dass die Figuren bloß in der eigenen Vorstellung existieren. Ich habe im Rahmen der Castings für »Moonrise Kingdom« ungefähr tausend Kinder getroffen, die alle die Rollen von Suzie und Sam wollten. Eines Tages bekam ich einen kurzen Film zugespielt. In dem Video war Kara Hayward in ihrer Schule zu sehen, in Massachusetts, und sie spielte eine Szene, die ich schon an die neunhundert Mal gesehen hatte. Kara schien sich wirklich jedes Wort, das sie da sagte, spontan auszudenken. Das war ein überraschender Moment für mich: die Entdeckung einer Person, die interessant genug ist, um den gesamten Film in ihre Hände zu legen. Man darf sich diese Entscheidung nie zu leicht machen.

Sam ist eine Art Dickens-Figur, die Waise aus miesen Verhältnissen, Suzie ist so was wie die traurige vernachlässigte Prinzessin mit deprimierten Akademiker-Eltern. War dieser plakative Kontrast Absicht?
Die Geschichte bewegt sich auf gewisse Weise im Kontext der Bücher, die Suzie liest. Das sind fantastische Geschichten, und die tendieren dazu, bestimmte Archetypen abzubilden. Bis zu einem gewissen Grad sollten die Figuren in »Moonrise Kingdom« solchen Archetypen entsprechen.

Was für Bücher sind das? Kennst du die alle noch aus deiner eigenen Kindheit?
Ja. Besonders mochte ich »A Wrinkle In Time« von Madeleine L’Engle. Eine andere Autorin, die mich geprägt hat, war Susan Cooper. Ich hatte eine regelrechte Obsession, was ihre Bücher angeht. Madeleine L’Engle wurde mit der Newbery Medal ausgezeichnet, das ist eine amerikanische Auszeichnung für Kinder- und Jugendbücher, die erste, die es gab. Als ich ein Kind war, konnte man in der Schule einmal die Woche Bücher für 3,50 Dollar bestellen. Man bekam dafür ein Paperback, viele hatten die Newbery Medal oder andere Preise gewonnen. Das war für mich immer sehr aufregend. Die Schule veranstaltete auch einen Markt, wo Leute in der Turnhalle einmal im Jahr eine Woche lang Bücher verkauften. Sie bauten Tische auf, stapelten die Bücher darauf – einfach überwältigend. Jeder lief mit den Ausgaben des Büchermarkts herum, mit Lesezeichen darin, auf die man seinen Namen schreiben konnte.In »Moonrise Kingdom« liest Suzie aus diesen Büchern vor, zum Vergnügen der Pfadfinderjungs. Haben deine Eltern dir vorgelesen oder Gute-Nacht-Geschichten erzählt?
Oh ja, meine Mutter hat das gemacht. Und mein Vater liebte es, sich Geschichten auszudenken.

Deine Filme sind den 1960er-Jahren verbunden, auch wenn sie streng genommen zeitlos sind. Aber du benutzt oft Songs aus den Sechzigern für deine Soundtracks, Stücke aus der Periode der British Invasion – somit ist der Spirit der Zeit immer spürbar.
Ja, kann man so sagen.

Du scheinst aber auch an der Zeit der Aufklärung sehr interessiert, in der die Menschen lernten, die Natur zu kontrollieren. Bewegst du dich bewusst zwischen diesen Epochen?
Man könnte sagen, dass ich mit dem Wind der Sechzigerjahre im Rücken geboren wurde und eine Schwäche für Idealisten und Forscher habe. Aber »Moonrise Kingdom« spielt buchstäblich in den Sechzigerjahren. 1965. So konkret hatte ich meine anderen Geschichten bislang noch nicht zeitlich verortet.

Und die Musik kommt nun nicht mehr aus den Sechzigern, sondern von Schubert und – mal abgesehen davon, dass du für den Score mal wieder mit Mark Mothersbaugh zusammengearbeitet hast – hauptsächlich Benjamin Britten. Warum Britten?
Die eigentliche Filmmusik stammt von Alexandre Desplat, Mark Mothersbaugh half uns mit einigen Drumsequenzen, da ging es nur um die Trommeln bei den Märschen der Pfadfinder. Benjamin Britten wiederum war Teil der Konzeption von »Moonrise Kingdom«. Ein Werk hat die gesamte Story inspiriert: »The Young Person’s Guide To The Orchestra«. Es handelt sich um die von Leonard Bernstein produzierte Version. Ich denke, dass Bernstein für den Text verantwortlich zeichnet, den ein Junge vorliest – die Erläuterung, welches der Instrumente, die nacheinander einsetzen, gerade zu hören ist. Leonard Bernstein, Benjamin Britten und auch Henry Purcell, dessen Stück Britten adaptiert hat, um vorzuführen, wie ein Orchester funktioniert, sind wichtige Inspirationsquellen für »Moonrise Kingdom«. Warum das alles so wichtig wurde, weiß ich eigentlich nicht.

In einem Interview zu »Der fantastische Mr. Fox« wurdest du gefragt, warum du für die Animationen auf die Stop-Motion-Technik zurückgegriffen hast. Deine Antwort lautete, sie würde so wunderbar den Trick hinter der Illusion betonen.
Ich glaube, ich weiß, worauf du hinaus möchtest. Bei »The Young Person’s Guide To The Orchestra« ist es ein bisschen so, als würde man einem Kind einen Zaubertrick erklären, ohne dass der Zauber gänzlich verfliegt. Das beschreibt meine Einstellung zum Kino ganz gut. Um mal kurz beim Orchester und »Mr. Fox« zu bleiben: Damals fragte mich ein Journalist, ob ich so aufwendige Filme produziere, um mit möglichst vielen Leuten zusammenarbeiten zu können, die über erstaunliche Fähigkeiten verfügen und von denen man einiges lernen kann. Möglich, dass er mich dem Orchester und der Frage, wie es funktioniert, dadurch näher brachte.Dann wärst du der Dirigent?
Das stimmt. Allerdings war es schon ein spannendes Erlebnis, gemeinsam mit Roman Coppola das Drehbuch zu schreiben. Wie im Film beginnt alles mit zwei Personen. [schmunzelt]

Der britische Science-Fiction-Autor J.G. Ballard, der in den Sechzigerjahren zur New Wave des Genres gehörte, hat gesagt, es sei die Aufgabe des Künstlers, die Wirklichkeit zu erfinden, denn wir leben bereits in einer Fiktion. Und das Verhältnis von Fiktion und Wirklichkeit in deinen Filmen ist für die Kritik immer ein Thema.
Ich würde mich nicht als Experten betrachten, was die Romane von J.G. Ballard betrifft, aber ist nicht gerade Ballards Hauptwerk »Das Reich der Sonne«, das von Steven Spielberg verfilmt wurde, ein Buch, das man als die surrealsten Lebenserinnerungen bezeichnen muss, die man sich vorstellen kann? Es ist alles total übertrieben. Was in seinem Leben wirklich passierte, wird offensichtlich wie Science-Fiction dargestellt.

Ja, aber nach Ballards These wäre die Ausstattung in deinen Filmen doch als künstlerische Entsprechung des fiktiven Charakters der Wirklichkeit zu verstehen. Und sie deutet gleichzeitig auf den Trick des Kinos hin, eine Illusion zu erzeugen.
Da wären wir wieder bei »Mr. Fox«, oder? Bei einem Animationsfilm würde ich dir zustimmen. Findest du, dass es in meinen anderen Filmen auch so funktioniert?

Die Realität bricht bei dir oft als Naturgewalt ein, gegen die der Mensch machtlos ist. Ich erinnere mich an den Hubschrauberabsturz in »Die Tiefseetaucher«, und da wäre jetzt in »Moonrise Kingdom« das Unwetter. Basiert dieser Sturm auf einer wahren Begebenheit?
Es gab 1965 mehrere Stürme, in Wirklichkeit trugen sie sich aber weiter südlich zu. In New England, so weit im Norden, gibt es heftige Stürme dieser Art nur in Ausnahmefällen. Dann ist es aber auch möglich, dass sie heftige Verwüstungen anrichten. Es gibt einen, der an der Westküste zu verzeichnen war, der es bis hoch nach Washington State schaffte. Ich habe mich mit diesen Unwettern beschäftigt, um zu sehen, wie es um die Naturereignisse in jenen Jahren bestellt war. Aber jede Inspiration aus der Wirklichkeit wird dadurch relativiert, dass ich bemerkte, dass im Verlauf des Films irgendeine Flut über die Insel hereinbrechen müsste. Ich hatte da so was wie eine lose Verbindung zur Arche Noah im Kopf. Was also passierte? Ich schrieb diesen kurzen Text, in dem der Erzähler das Publikum in die Geschichte einführt, und dann sagt er, dass in drei Tagen die Flut kommt. Das ist einer dieser Momente, wo du einfach der eigenen Spur folgst. Plötzlich weißt du, wohin die Reise geht.

In all deinen Filmen gibt es Formationen von Leuten, die sich zusammentun, um die Kräfte der Natur und der Gesellschaft zu bekämpfen. Versuchen sie, sich solidarisch zu verhalten?
Wenn du es als roten Faden meiner Arbeit bezeichnen möchtest, dann ist da was dran. Im Fall von »Moonrise Kingdom« nimmt die Geschichte vermutlich am stärksten solch einen Verlauf, indem sich eine Gruppe zusammenfindet, eine, die bereits vorher eine Gemeinschaft gewesen ist, nämlich die Pfadfinder, die sich aber erst durch die Geschehnisse zu einer echten Gruppe zusammenrauft. Und am Schluss ist es so, dass sich die gesamte Stadt an einem Ort versammelt findet, und dieser Ort ist eine Kirche. Die Veränderung beginnt mit zwei Menschen, mit der Liebesgeschichte von Suzie und Sam, und alle anderen Figuren bewegen sich um die beiden herum.

»Moonrise Kingdom« (USA 2012; R: Wes Anderson; D: Kara Hayward, Jared Gilman, Bruce Willis, Harvey Keitel, Tilda Swinton, Edward Norton; Kinostart: 24.05.)