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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Indie-Elefantenhochzeit im Porzellanladen

Jahresrückblick: Audioakt

Die zwei steilsten deutschen Underground-Labels Audiolith und Staatsakt schmissen sich 2011 zusammen. Heraus kam der Hybrid Audioakt, der die Abschiedsplatte der Mediengruppe Telekommander rausbrachte.
Geschrieben am

Wir haben die beiden Parteien mal näher betrachtet. Urteilen Sie selbst, kann diese Liaison von Dauer sein?


AUDIOLITH
Daheim Hamburg, Bahrenfeld
Typologie des Vorsitzenden Lars Lewerenz, ehemaliges hohes Tier aus der OI!-Szene. Launisch mit Durchschlagskraft.
Wichtigste Acts Egotronic, Frittenbude, Bratze
Größter Erfolg Lewerenz traktiert einen verliehenen Preis der Stadt Hamburg live und überraschend mit einer Axt.
Komischste Geschichte Verschicken 50-Euro-Scheine als Bestechungsgeld an Journalisten und verlosen einen Gebrauchtwagen.
Vermutetes Ziel Unsolide Weltherrschaft, Bauherrenmodelle auf den Kanaren, Insolvenz, Haft.

STAATSAKT
Daheim Berlin, Prenzlauer Berg
Typologie des Vorsitzenden Maurice Summen – hoch aufgeschossener, verschmitzter Bub mit vermutlich schlechtem Body-Mass-Index. Denker mit Humor.
Wichtigste Acts Die Türen, Ja, Panik, Bonaparte
Größter Erfolg Bonaparte werden größer als manch ein Major-Act, und Ikonen wie Andreas Dorau oder Christiane Rösinger entscheiden sich fürs Label.
Komischste Geschichte Die Türen kommen sogar damit durch, eine Platte »Popo« zu nennen.
Vermutetes Ziel Seriöses Wirtschaften, Indiefame-Besitzstandswahrung.