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Im Interview

Mikroboy

Mikroboy aus ungefähr Mannheim sind die neuen wilden Rookies der Deutschpop-Jukebox. Das Debütalbum ist draußen, jetzt geht's auf große Fahrt.
Geschrieben am

Autor: Intro

Mikroboy aus ungefähr Mannheim sind die neuen wilden Rookies der Deutschpop-Jukebox. Das Debütalbum ist draußen, jetzt geht's auf große Fahrt. Aber, mal ehrlich, hat man beim ersten Mal nicht vielleicht große Angst plus Sorgen - oder doch nur den Willen, alles wegzuknallen? Mal fragen!

Festivals, Festivals, ihr seid da ja neu im Rennen - worauf freut ihr euch am meisten?
Michi: Man lernt wahnsinnig viele neue Menschen kennen und kann sich auch noch den ganzen Sommer jedes Wochenende Spitzenbands umsonst anschauen. Und abends klettert man dann nicht in ein halbfeuchtes, zu enges Zelt auf eine Matratze, die schon wieder die Luft verloren hat, sondern kann unter die Dusche und dann ins Hotelbett. Also, ich mag Festivals.
Kai Steffen: Ich freu mich auf den Shuttle-Service zum Hotel! Keiner von uns muss mehr selbst fahren! Und auf das ängstliche Gesicht von unserem Techniker, wenn er alleine zu seinem Arbeitsplatz laufen muss.

Und wovor fürchtet ihr euch bei der Nummer am meisten?
M: Vermutlich vor schlechtem Wetter.
KS: Technisch zu versagen!

Welchen Künstler würdet ihr gern Backstage bei einem Festival im Catering-Zelt abgreifen? Mit welchem Anmach-Spruch?
M: Komm schon, Anmach-Sprüche? Ich hatte mir in meiner kranken Fantasie mal ausgemalt, dass es sehr medienwirksam sein könnte, eine Schlägerei mit Oasis anzufangen. In der Realität finde ich die aber viel zu gut, um mich mit ihnen zu prügeln. Abgesehen davon geh ich davon aus, dass die über einige Kampferfahrung mehr verfügen und ich wohl ziemlich alt aussehen würde face to face mit Noel.
KS: Björk.

Welche Verheißungen von Festivals stellen sich, glaubt ihr, sobald man bisschen drin ist in der Nummer, als Luftblasen heraus?
M: Ich verheiße mir jetzt gar nicht so viel davon, außer eine gute Zeit zu haben und unsere Musik einer größeren Menge an Menschen näherzubringen, deshalb platzt da vermutlich auch erst mal nix. Es sei denn, wir werden mit Matsch und faulem Obst beworfen.
KS: Wir leben in Luftblasen ... Hey, die platzen doch nicht etwa noch, oder?

Welche Festivals schätzt ihr als Besucher am meisten?
M: Ich muss zugeben, dass sich Festivals für mich besucherseitig erledigt haben, weil ich das nicht mehr so mag mit nassen Klamotten, Bierbong saufenden Jugendlichen und Schlamm bis zu den Kniekehlen. Ich war aber immer Fan von eher kleineren lokalen Festivals, auf denen sich dann nur so 5000 bis 10000 Leute tummeln und wo man merkt, da steckt das Herzblut von einem ganzen Dorf drin. Rock am Bach in der Nähe von Merzig zum Beispiel.
KS: Ewig auf keinem mehr gewesen! Also keine!