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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Die größten Dschungelcamp-Loser aller Zeiten

Ich wurde kein Star, ich halt's nicht aus!

Dass auch schlechte Presse letztlich gute Presse ist, bewiesen Flitzpiepen wie Georgina oder Sarah Knapikk nach dem Dschungel perfekt. Doch längst nicht alle konnten von dem kurzzeitigen Aufenthalt unterm Brennglas des kollektiven Interessens profitieren. Linus Volkmann präsentiert eine Nummernrevue der Verlierer und Vergessenen, Wendler inklusive.
Geschrieben am

11 Frank »Froonck« Matthée (Der Weddingplaner)

Arschbombe auf dem Sprungbrett zum lustigen C-Promi. Froonck kam in der Erzählung der ersten Woche kaum vor und alle Hoffnungen, in der regressiven Nische des überdrehten, unbedrohlichen Schwulen auf Dschungelstars wie Ross Anthony aufzuschließen, erledigten sich mit der ersten Zuschauerwahl. (Zehnter Platz / Staffel 5 / 3,14 % der Zuschaueranrufe)

 

 

10 Silva Gonzalez (Sänger bei Hot Banditoz, Schauspieler)

Die Angabe »Schauspieler« auf Wikipedia allein gilt es ja schon zu bezweifeln, vornehmlich war der aufgekratzte Alte ja eh bloß Sänger.
Im Gegensatz zu zum Beispiel Froonck allerdings trat er durchaus in Erscheinung und so wiegt sein letzter Platz weit schwerer. Man wusste um ihn – und wollte ihn deshalb nicht wählen.

 

(Elfter Platz / Staffel 7 / 1,31%)

 

 

 

09 Nadja abd el Farrag (Ex-Frau von Dieter Bohlen, tragische Medienfigur)

Man muss ihr zugestehen, dass sie beim Busenwiegen oder als betrunkene DJ-Pantomine schlechter aussah als beim Essen von Stinkfruchtpenis gemeinsam mit der späteren Siegerin Désirée Nick. Dennoch überwältigte die Zuschauer wie so oft letztlich nur Fremdscham statt irgendeine Form von Identifikation.

 

(Achter Platz, Staffel 2)

 

 

08 Norbert Schramm (Eiskunstläufer)

In den 80ern sexy frecher Eislaufbubi mit Bravo-Homestories und einem Schwarm backfischiger Fans. 25 Jahre später: Angegreister Ex-Eislauf- aber immer noch –Bubi. Mit keiner Handvoll Fans.

 

(Achter Platz / Staffel 4 / 4,0 %)

 

 

 

07 Dustin Semmelrogge (Schauspieler)

Einer der größten Irrtümer beziehungsweise Rätsel. Der ohnehin schwerstens unberühmte Sohn von Martin Semmelrogge quittiert den Dschungel nach wenigen Stunden freiwillig. Und bleibt so die Randnotiz der Randnotiz. Schließlich war es die allererste Staffel und die TV-Nation staunte und entsetzte sich gleichzeitig über Küblböck im Kakerlakensarg.

 

(Zehnter Platz, freiwillig ausgeschieden / Staffel 1)

 

 

06 Fabrice Morvan (Sänger)

Das Erfolgsformat Milli Vanilli musste er vorzeitig aufgeben. Im Dschungel ging es ihm nicht besser.

 

(Neunter Platz (Allerdings erste Zuschauerwahl, da Dolly Buster freiwillig gegangen war) / Staffel zwei)

 

05 Gorilla Drews (Ex)

Bereits wenige Minuten nach ihrem Auszug konnte sich kaum noch jemand an sie erinnern.

 

(Zehnter Platz / Staffel 8)

 

04 Ramona Leiß (Moderatorin)

Wer die ehemalige Moderatorin vor dem Dschungel noch in Erinnerung hatte, dachte garantiert besser von ihr, als er es danach tat. Den ohnehin schlechten Marktwert nochmal senken, das gelang den wenigsten Trash-Promis so effizient wie ihr.

 

(Neunter Platz / Staffel 6 / 2,3% der Zuschaueranrufe)

 

 

03 DJ Tommekk (Musikproduzent)

Okay, DJ Tommekk ist noch weit mehr auf seinem windigen Rest-Fame rumgetrampelt. Als einziger wurde er seinerzeit von RTL aus dem Camp entfernt. Grund: Ein Hitlergruß-Handyclip, auf dem er die erste Strophe des Deutschlandlieds sang. Die Beteuerung, dies sei alles nur ein Witz gewesen, halfen ihm da auch nicht mehr.

 

(aus der Show genommen / Staffel 3)

 

 

02 Michael Meziani (Schauspieler)

Bitte wer?

 

(Zehnter Platz / Staffel 4)

 

 

01 Michael Wendler (Sänger)

Wird ihm der aktuelle Rummel doch letztlich wenn nicht zum Ruhme dann zumindest zu paar Euros mehr gereichen? Man mag soviel Absurdität dem Trash-TV-Betrieb und seinen Verdammten tatsächlich zutrauen, dennoch hat sich der Wendler so nachhaltig als Super-Honk rausgestellt. Dieser Imageschaden dürfte irreversibel bleiben. Schließlich geht es im Dschungel um (zumindest den Anschein von) Authentizität. Wer ist down to earth, wer ist emotional aber doch tough? Wendler spielte auf dieser Klaviatur so viele falsche Töne, dass man sich zum Schluss die Ohren und Augen zuhalten musste. Bye, bye, schlimmster Patient aller Zeiten.

 

(Elfter Platz, freiwillig ausgeschieden / Staffel 8)