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»Nero«

Ian Fisher

Ein Begleiter für innere Monologe und weite Reisen: Ian Fisher erinnert mit »Nero« daran, warum ein gutes Songwriter-Album Leben verändern kann.
Geschrieben am
Wenn Ian Fisher nicht gerade mit dem Indie-Duo Junior im Studio ist oder als Teil der Tour Of Tours neben Honig und Tim Neuhaus auf der Bühne steht, tritt er mit Akustikgitarre und einer Stimme auf, die die Körpergröße des kurz gewachsenen Songwriters bei Weitem überragt. Und so ist sein Soloalbum »Nero« auch ein wenig das Zwischenfazit einer fünfjährigen Musikerreise durch die Welt, fernab seiner ländlichen Heimat in Missouri. Eine Zeit, in der die Wohnorte Wien, Berlin oder auch die Sofas von Freunden waren. »From broken hearts to hearts to break«, wie er in »Constant Vacation« singt. So erhebt Fisher sein Glas für einen »toast to all the toasts I’ve wasted«, reflektiert vergangene und vergebliche Liebschaften (»Almost Darlin’«) oder nähert sich der großen Sinnfrage. »I am young but I’m too old for this. Living on the run for nothing«, heißt es in »Again & Again« – nicht sein einziges Lied, das melancholische Gedanken thematisiert, die man selbst auch schon hatte. Manchem mag es altmodisch erscheinen, wie Fisher hier mit Pedal Steel und Banjo agiert. Aber wir wissen doch alle: You can take the boy out of the country, but you can’t take the country out of the boy.

Ian Fisher

Nero

Release: 29.01.2016

℗ 2015 Snowstar Records / popup-records

- Ian Fisher »Nero« (Snowstar / Popup / Cargo / VÖ 29.01.16)