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Aftermath

Hundreds

Den mal zarten, mal treibenden düsteren Electro-Pop von Hundreds umgibt immer ein Geheimnis – etwas Dunkles und dennoch Warmes steckt in jedem Pianoanschlag, in jeder Bassdrum und in jeder der Textzeilen, die Eva Milner mit fast unwirklicher Stimme singt.
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Die deutsche Band Hundreds zeigt auf ihrem zweiten Album so eindrucksvoll wie zurückhaltend eine elegante Spielart des Pop, die sich subtil jedem Leistungsgedanken und dem Abstrampeln um Aufmerksamkeit entzieht. Auch wenn die Geschichte hinter der Produktion des Albums in ländlicher Abgeschiedenheit sicher auch eine Geschichte von viel Arbeit, Stromausfällen, Mücken und Rückschlägen war, klingen die zwölf Songs ganz leicht und wie von einem irrealen, weit entfernten Ort in diese Welt geweht. Gegen Hörer hat man dabei sicher nichts einzuwenden, aber die Musik wäre eben auch so einfach da. Den mal zarten, mal treibenden düsteren Electro-Pop des Geschwisterpaares, der Band The xx nicht ganz unähnlich, umgibt immer ein Geheimnis – etwas Dunkles und dennoch Warmes steckt in jedem Pianoanschlag, in jeder Bassdrum und in jeder der Textzeilen, die Eva Milner mit fast unwirklicher Stimme singt. Und mit dem Song »Our Past« gelingt der Band dann noch mühelos ein ganz und gar realer Hit.

 

In drei Worten: Geheimnis / Piano / Pop