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Tanz und Trunk im Wald

Hubertusfest live in Berlin

Vom dritten bis zum sechsten November holte Jägermeister mit dem Hubertusfest die Wolfenbütteler Festspiele zurück nach Berlin. So war die Party.
Geschrieben am
Der November verfügt bekanntlich über einige Feiertage – Martinstag, Allerheiligen oder auch – zumindest in Köln- Karneval. Ein weniger bekanntes Fest, ist der Hubertustag, der auf den 3. November fällt. Benannt ist der Tag nach dem Schutzpatron der Jäger. Der Legende nach sollte dem französische Jäger Hubertus beim Jagen ein weißer Hirsch mit einem leuchtenden Kreuz entgegengetreten sein. Hubertus hörte umgehend mit der Jagd auf und wurde heilig gesprochen. Heute begegnet uns der Hirsch vor allem auf dem Jägermeister-Etikett.

Um die Geschichte des heiligen Hubertus bekannter zu machen, und nebenbei ordentlich feiern zu können, hat der Wolfenbütteler Getränkehersteller sich in diesem Jahr eine besondere Partyreihe ausgedacht. 
Unter dem Titel »Hubertusfest« wurden die Wolfenbütteler Festspiele vom 3 bis 6. November nach Berlin in die Spreewerkstätten gebracht. Das Indoor-Festival wurde am Dienstag, dem 3. November mit einem exklusiven Pre-Opening des Berliner Radiosenders FluxFm eröffnet. Mit Schnipo Schranke wurde denn auch eines der derzeit beliebtesten, jungen Duos der hiesigen Gefilde präsentiert, das die Songs ihres im September erschienenen Albums »Satt« zum Besten gab. Während das Duo mit Witz und Charme Songs wie »Pisse« oder »Cluburlaub« spielte, wurde die Bühne mittels Videoprojektionen im Hintergrund in einen Wald verwandelt. Am nächsten Abend standen mit dem Berliner Synthie-Pop-Trio TÜSN, der Indie-Pop Band Cosby und dem Dancehall-Duo Chefboss aus München weitere Newcomer auf der  Bühne der Spreewerkstätten. Dem Publikum in Berlin konnten sie bereits an diesem Abend ihr musikalisches Können beweisen. Die Ticketeinnahmen, die an den folgenden beiden Abenden des Hubertusfestes geflossen sind, sollen nun in Videodrehs der Bands investiert werden.  

Dafür ist bereits ordentlich Geld zusammen gekommen, waren doch beide Abende weit im Vorfeld restlos ausverkauft. Am Donnerstag gab es unter dem Titel »Partyrakete« mit den Orsons, Jennifer Rostock, Romano und Fra Diavolo a.k.a Totze & Teute von den Beatsteaks gleich vier deutsche Acts der Superlative zu sehen. Das Publikum in den Spreewerkstätten konnte der Zeile »Ein dutzend Wölfe wartet auf die Nacht/ Tief im Wald, hier in der Großstadt«aus Romanos Song »Metalkutte« alle Ehre beweisen.
  Doch nicht nur zu Metal-Rap wurde gepogt, auch die Jägermeister Blaskapelle brachte den Wald in den Spreewerkstätten zum Beben.  

Das Berliner Wochenenden ein besonderer Status anhaftet, ist allgemein bekannt. Deshalb war der Freitag des Hubertusfestes auch gänzlich der Elektronik gewidmet. Die Elektro-Veteranen Booka Shade, der spanische Expat Kid Simius mit Tobias Jundt von Bonaparte und die Deutsch-Raver Schluck den Druck brachten das Berliner Publikum mit ihren Beats zum Tanzen. Wer danach immer noch nicht genug hatte, konnte noch ein Tänzchen auf der Aftershow-Party mit Ehret+Rath a.k.a Jan.ehret + Oliver Rath wagen. Zu den elektronischen Klängen des Duos fand das Hubertusfest mit vier abwechslungsreichen Abenden im Wald ein Ende.