×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

»Jericho Sirens«

Hot Snakes

Die heißen Schlangen sind alt geworden. Man hört es ihnen nicht an. »Jericho Sirens« ist dicht, dringlich und unverzichtbar.

Geschrieben am

Ich kann nicht auf meinen eigenen Füßen stehen, ich brauche einen Arzt. Dringlichkeit, das machen die ersten paar Sekunden auf »Jericho Sirens« klar, besteht immer. Dabei haben sich die Hot Snakes so viel Zeit gelassen. 14 Jahre. Um genau zu sein. 14 Jahre, in denen mal dies und mal das passierte. Veränderungen eben. Außer im Kanzleramt. Störte aber John Reiss und Rick Froberg weniger. Sie haben mit Rocket From The Crypt, Drive Like Jehu, Obits, den Night Marchers und eben den Hot Snakes so viele Spuren hinterlassen. Da ist Zeit nicht viel. Zeit hat man für dieses Album auch nicht. Geht ja immer weiter.

Ein akustischer Wirbelsturm aus DIY, Punk, Surf. Hymnen wie die erste Single »Six Wave Hold-Down«. Epische Zeilen wie das sich ständig wiederholende »Screwed« in »Having Another?«. Die heißen Schlangen aus San Diego reinigen das System. Dafür brauchten sie vielleicht 14 Jahre, aber nur zehn Lieder. Einen besseren Rausschmeißer als »Death Of A Sportsman« wird man in diesem Jahr nicht finden, kurzweiligere Unterhaltung auch kaum. Jetzt nicht mehr auf Swami, sondern auf Sub Pop.

Hot Snakes

Jericho Sirens

Release: 16.03.2018

℗ 2018 Sub Pop Records

Folgt uns auf

  • Playlists
    mehr
  • Abos
    mehr
  • folgen
    mehr